Fatih Altaylı enthüllt Hintergründe zur Zwangsverwaltung: Gericht soll schon Tage zuvor Kontakt zu Gürsel Tekin aufgenommen haben!
Der Journalist Fatih Altaylı hat eine brisante Behauptung über Gürsel Tekin aufgestellt, der per Gerichtsbeschluss zum Zwangsverwalter der CHP-Provinzorganisation Istanbul ernannt wurde. Altaylı behauptet, Tekin habe bereits fünf Tage vor der Ernennung davon gewusst und die Liste der Zwangsverwalter persönlich erstellt.
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Das 45. Zivilgericht erster Instanz in Istanbul hatte Gürsel Tekin zum Zwangsverwalter der CHP-Provinzorganisation Istanbul ernannt. Während diese Entscheidung innerhalb der Partei für Diskussionen sorgte, kamen neue Vorwürfe bezüglich Tekins Amtsantritt ans Licht.
Tekin hatte zuvor behauptet, nichts von der Gerichtsentscheidung gewusst zu haben, und erklärt, er habe von der Entwicklung erst über das Fernsehen erfahren.
Es war jedoch aufgefallen, dass er seinen CHP-Mitgliedsbeitrag erst einen Tag vor der Bekanntgabe der Entscheidung gezahlt hatte.
„ICH MUSS DAS GEBÄUDE NICHT BETRETEN, UM ZU ARBEITEN“
In seiner ersten Stellungnahme zu seiner Aufgabe als Zwangsverwalter erklärte Tekin gestern, er akzeptiere die Gerichtsentscheidung und habe mit der Arbeit begonnen. Mit den Worten „Ich muss das Parteigebäude nicht betreten, um zu arbeiten“ kündigte Tekin an, sein Amt trotz der Kritik fortzuführen.
Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel gab unterdessen öffentlich bekannt, dass Tekin aus der Partei ausgeschlossen wurde.
BRISANTE BEHAUPTUNG VON ALTAYLI
Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte Journalist Fatih Altaylı äußerte eine brisante Vermutung zu den Hintergründen der Entwicklungen. Altaylı erklärte, Gürsel Tekin habe bereits Tage zuvor gewusst, dass er als Zwangsverwalter eingesetzt werden würde, und äußerte sich wie folgt:
„Das Gericht hat bereits letzte Woche Kontakt zu Gürsel Tekin aufgenommen. Tekin hat die Liste der Zwangsverwalter selbst erstellt. Gürsel Bey weiß seit fünf Tagen von dieser Entscheidung und seiner Ernennung zum Zwangsverwalter und hat darauf gewartet.“