Fatma Şahin wird Erdoğan sehr verärgern... Ihre Äußerung zu Syrern sorgt für Aufsehen
Die AKP-Bürgermeisterin der Stadt Gaziantep, Fatma Şahin, äußerte sich in einer Live-Sendung bemerkenswert zum Thema syrische Flüchtlinge und erklärte, dass eine sichere und freiwillige Rückkehr gewährleistet werden müsse.
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Während die Forderungen der Opposition, dass syrische Flüchtlinge in der Türkei "in ihre Heimat zurückkehren sollten", anhalten, kam nun eine bemerkenswerte Äußerung aus den Reihen der AKP.
Die Bürgermeisterin der Stadt Gaziantep, Fatma Şahin, erklärte in einer Live-Sendung bei Ekol TV, dass mit der Öffnung des Weges nach Aleppo die sichere Rückkehr gefördert werden müsse.
Şahin sagte: "Auch wenn wir von Zeit zu Zeit teilweise Fortschritte erzielen, ist unsere allgemeine Überzeugung nun, dass eine freiwillige und sichere Rückkehr gewährleistet werden muss. Mit der Öffnung des Weges nach Aleppo sollte die Rückkehr der Menschen in ihre eigene Heimat gefördert werden. Wir als Kommunalverwaltungen arbeiten daran, die Logistik und Infrastruktur für diesen Prozess zu schaffen."
Şahin wies darauf hin, dass die Flüchtlinge aus zwingenden Gründen in die Türkei gekommen seien, und erinnerte daran, dass auch Präsident Recep Tayyip Erdoğan und der Außenminister erklärt hätten, dass sichere Rückführungen eine staatliche Politik sein könnten.
ERDOĞAN HATTE DOCH GESAGT, UNSERE TÜREN SEIEN OFFEN?
Präsident Erdoğan hatte am 19. Oktober auf eine Frage zur Abschiebung von Syrern, die in Deutschland Straftaten begangen haben, geantwortet, dass die Türen der Türkei für Flüchtlinge immer offen stünden.
Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz hingegen betonte die Notwendigkeit der Abschiebung straffälliger Flüchtlinge und bedankte sich für die Migrationskooperation mit der Türkei.
Nach aktuellen Daten der Migrationsbehörde wurde die Zahl der in der Türkei lebenden syrischen Flüchtlinge mit 2.935.742 registriert. Es ist jedoch bekannt, dass diese Zahl weit über den offiziellen Daten liegt.