Gerüchte über einen neuen 'Lösungsprozess' in Regierungskreisen: Vorzeitige Neuwahlen im Gespräch
Aus AKP-Kreisen sind bemerkenswerte Einschätzungen zum sogenannten Lösungsprozess zu vernehmen. Parteiquellen, die betonen, dass der Prozess fortgesetzt werde, erklärten: 'Es gibt keinen Willen, davon abzurücken oder ihn aufzuschieben.' Zudem wurde geäußert, dass das Ziel darin bestehe, kritische Schritte bis Juli abzuschließen.
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Während die Diskussionen über eine angebliche „Blockade“ und „Stagnation“ im Lösungsprozess anhalten, haben Einschätzungen aus dem AKP-Lager für Aufmerksamkeit gesorgt. Personen innerhalb der Partei, die den Prozess eng verfolgen, sollen erklärt haben, dass die Verhandlungen andauern und eine vollständige Einstellung des Prozesses nicht zur Debatte stehe.
Die NEFES-Autorin Nuray Babacan berichtete in ihrer heutigen Kolumne über die Haltung der Regierungspartei zum Lösungsprozess. Der Artikel enthält Einschätzungen einiger AKP-Mitglieder zur Fortführung des Prozesses.
„ES GIBT KEINEN WILLEN, DAS VORHABEN AUFZUGEBEN ODER ZU VERSCHIEBEN“
Den Informationen von Nuray Babacan zufolge betonen AKP-Quellen, die in den Prozess eingebunden sind, dass der Wille der Regierung, den Lösungsprozess zum Abschluss zu bringen, ungebrochen sei. In parteiinternen Bewertungen sei die Aussage gefallen: „Es mangelt der Regierung nicht an der Entschlossenheit, dies zu vollenden. Es gibt ohnehin keine andere Option.“
In denselben Einschätzungen wurde zwar eingeräumt, dass es zu einigen Verzögerungen komme, dennoch wurde die Ansicht vertreten, dass der Prozess weiter voranschreiten werde. AKP-Quellen sollen erklärt haben: „Dies ist die einzige Situation, die sowohl dem Land nützt als auch den eigenen Kalkulationen der Regierung entspricht.“
In Parteikreisen wurde zudem hervorgehoben: „Es gibt keinen Willen, das Vorhaben aufzugeben oder zu verschieben. Es wird lediglich über einige Themen weiter verhandelt.“
„DER ZEITPLAN IST ENG, BIS JULI MUSS ES ABGESCHLOSSEN SEIN“
In den Bewertungen innerhalb des AKP-Umfelds wurde erklärt, dass der Prozess einem bestimmten Zeitplan folge. Den Informationen aus den Kulissen zufolge sei das Ziel, einige kritische Punkte bis Juli abzuschließen.
Parteiquellen sollen geäußert haben: „Der Zeitplan ist eng, all dies muss bis Juli erledigt sein. Danach werden Überwachung und Bestätigung erforderlich sein.“
Es wurde darauf hingewiesen, dass nicht erwartet werde, dass der gesamte Prozess kurzfristig abgeschlossen sei; er könne sich zusammen mit den Umsetzungs- und Überwachungsphasen über einen Zeitraum von etwa einem Jahr erstrecken.
AUCH VORZEITIGE NEUWAHLEN IM GESPRÄCH
Ein weiteres Thema, das in den Kulissen für Aufmerksamkeit sorgt, seien mögliche Szenarien für vorzeitige Neuwahlen. In den Einschätzungen der AKP-Quellen wurde erklärt, dass der Prozess im Zusammenhang mit dem politischen Kalender betrachtet werde.
Den Informationen zufolge äußerten einige Personen innerhalb der Partei die Ansicht: „Wenn man die Pläne für vorzeitige Neuwahlen mit einbezieht, gibt es keinen Luxus für Verzögerungen.“