Gutachten zum Tod von Ferdi Zeyrek veröffentlicht: Schwere Versäumnisse festgestellt
Justizminister Yılmaz Tunç hat das Sachverständigengutachten zum Stromschlag, der zum Tod des Bürgermeisters der Stadtverwaltung Manisa, Ferdi Zeyrek, führte, der Öffentlichkeit vorgestellt. Hier ist das Gutachten...
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Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Vorfall, bei dem der Bürgermeister der Stadtverwaltung Manisa, Ferdi Zeyrek, durch einen Stromschlag ums Leben kam, gibt es wichtige Entwicklungen. Justizminister Yılmaz Tunç teilte die neuesten Informationen zu dem Verfahren mit der Öffentlichkeit.
Den Erklärungen von Tunç zufolge wurden für die von der Generalstaatsanwaltschaft Manisa sorgfältig geführten Ermittlungen ein stellvertretender Generalstaatsanwalt und zwei Staatsanwälte beauftragt.
Im Zuge der Ermittlungen wurden bisher 12 Personen vernommen und 2 Personen festgenommen.
SCHWERE VERSÄUMNISSE IM GUTACHTERBERICHT
Nach Angaben von Justizminister Tunç hat der von einem Expertenteam aus Elektro- und Maschinenbauingenieuren erstellte Bericht schwere Versäumnisse aufgedeckt. Die technischen Befunde im Bericht lauten wie folgt:
Der Motor der Poolpumpe war defekt.
Der Fehlerstromschutzschalter, der sich am Haupteingang des Gebäudes hätte befinden müssen, fehlte vollständig.
An sämtlichen Metallausrüstungen waren korrosionsbedingte Rostschäden vorhanden.
Kabel und Verbindungsstellen waren Wasser und Feuchtigkeit ausgesetzt.
Der Fehlerstromschutzschalter im Energieversorgungsraum des Pools war aufgrund von Korrosion ebenfalls funktionsunfähig.
Der Abstand des Energieversorgungsraums zum Pool entsprach nicht den internationalen Sicherheitsstandards.