MHP-Vorstoß zu Selahattin Demirtaş: 'Die einzige Lösung ist die Freilassung'

Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız erklärte in einer Stellungnahme zur Umsetzung des EGMR-Urteils im Fall Selahattin Demirtaş, dass die durch die Inhaftierung verursachte Rechtsverletzung nur durch eine Freilassung beseitigt werden könne.

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MHP-Vorstoß zu Selahattin Demirtaş: 'Die einzige Lösung ist die Freilassung'

Während die EGMR-Urteile zu Selahattin Demirtaş erneut in den Fokus rücken, äußerte sich Feti Yıldız, eine der führenden Persönlichkeiten der MHP, bemerkenswert zu diesem Thema.

MHP-Vorstoß zu Selahattin Demirtaş: 'Die einzige Lösung ist die Freilassung'

„WENN DIE VERLETZUNG AUS DER INHAFTIERUNG RESULTIERT, IST DIE FREILASSUNG DIE EINZIGE LÖSUNG“

In einer über sein Social-Media-Konto veröffentlichten Erklärung wies der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız auf den verbindlichen Charakter der EGMR-Urteile hin.

MHP-Vorstoß zu Selahattin Demirtaş: 'Die einzige Lösung ist die Freilassung'

Yıldız erklärte, dass, wenn die vom Gericht festgestellte Menschenrechtsverletzung auf die Inhaftierung zurückzuführen sei, der einzige Weg, diese zu beenden, die Freilassung sei.

MHP-Vorstoß zu Selahattin Demirtaş: 'Die einzige Lösung ist die Freilassung'

In Yıldız' Beitrag wurde dargelegt, dass der EGMR zwar eine Struktur habe, die sich nicht in die Umsetzungsoptionen der Staaten einmische, jedoch direkt darauf hinweise, welche Maßnahmen zu ergreifen seien, falls keine Alternativen bestünden.

MHP-Vorstoß zu Selahattin Demirtaş: 'Die einzige Lösung ist die Freilassung'

„ENTSCHEIDUNGEN MÜSSEN IN ANGEMESSENER ZEIT GEPRÜFT WERDEN“

Yıldız äußerte sich auch zu den Anträgen auf Freilassung und betonte, dass die Anträge von Inhaftierten auf Beseitigung von Menschenrechtsverletzungen gemäß dem EGMR-Urteil innerhalb einer „angemessenen Frist“ geprüft werden müssten. Es wurde darauf hingewiesen, dass dieser Zeitraum kein willkürlicher Zeitrahmen sein dürfe.

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„KEIN PERSONALMANGEL IN DER JUSTIZ“

Im weiteren Verlauf der Erklärung wurde auch auf die Anzahl der im Justizwesen tätigen Mitarbeiter eingegangen. Yıldız erklärte, dass in der gesamten Türkei 25.459 Richter und Staatsanwälte sowie 179.591 unterstützende Mitarbeiter tätig seien, und betonte, dass es keinen Personalmangel bei der Umsetzung von Entscheidungen gebe.