Neue Aussagen im Belästigungsskandal im Parlament: Mit den Worten 'Du darfst es niemandem sagen' zum Schweigen gebracht

Nachdem bekannt wurde, dass minderjährige Mädchen, die ein Praktikum im Restaurant der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) absolvierten, belästigt wurden, berichtete ein weiteres junges Mädchen von ihren Erfahrungen. Das Familienministerium gab bekannt, dass dem betroffenen Kind und seiner Familie psychosoziale Unterstützung gewährt wird und dass das Ministerium in den Prozess eingreift.

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Neue Aussagen im Belästigungsskandal im Parlament: Mit den Worten 'Du darfst es niemandem sagen' zum Schweigen gebracht

Nachdem Vorwürfe wegen Belästigung von Kindern, die ein Praktikum in der Kantine der TBMM absolvierten, öffentlich wurden, erklärte ein weiteres junges Mädchen, dass sie während ihrer Praktikumszeit im Parlament einer ähnlichen Belästigung ausgesetzt war. T24 erreichte die junge Frau, die ihre Stimme mit einer Nachricht in den sozialen Medien erhob.

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BELÄSTIGUNG BEGANN IN DER DRITTEN PRAKTIKUMSWOCHE

Das junge Mädchen berichtete, dass sie im September letzten Jahres ihr Praktikum im Parlament begonnen habe und etwa drei Wochen später ein etwa 30-jähriger Koch sie verbal belästigt habe. Sie sagte, dass die Belästigung innerhalb kurzer Zeit in Versuche körperlicher Annäherung übergegangen sei.

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„DU RIECHST SEHR GUT, ICH MÖCHTE MICH AN DICH SCHMIEGEN UND AN DIR RIECHEN“

Das junge Mädchen berichtete, dass der Koch Ausdrücke wie „Du riechst sehr gut, ich möchte mich an dich schmiegen und an dir riechen“ und „Trinkst du Alkohol, wollen wir morgen etwas trinken gehen?“ verwendet habe, und erklärte, dass sie sich in diesem Prozess ernsthaft unwohl gefühlt habe.

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DEM DIREKTOR ERZÄHLT, ABER ZUM SCHWEIGEN GEBRACHT

Das junge Mädchen gab an, dass sie den Vorfall nach zwei Wochen der Belästigung dem Direktor der Einrichtung gemeldet habe. Sie erwähnte, dass zwei Freundinnen bei ihr waren, und fuhr wie folgt fort:

„Der Direktor sagte: ‚Ihr werdet es niemandem sagen. Nicht einmal eure Mütter oder Väter dürfen davon erfahren.‘“

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„JEDER WUSSTE ES, ABER NIEMAND HAT GESPROCHEN“

Das junge Mädchen erklärte, dass sie zwar keine konkreten Beweise in der Hand habe, einige Mitarbeiter jedoch bemerkt hätten, was vor sich ging. Sie teilte mit, dass ein Mitarbeiter zu ihr gesagt habe: „Der Mann wollte dir fast an die Wäsche.“

Sie fasste die Situation mit den Worten „Jeder wusste alles, aber sie haben geschwiegen“ zusammen.

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Nachdem sie etwa anderthalb Monate lang ein Praktikum im Parlament absolviert hatte, teilte sie ihre Erfahrungen ihrer Familie mit und sagte, dass sie mit Unterstützung ihrer Familie und ihrer Lehrer ihr Praktikum beendet und in eine andere Einrichtung gewechselt sei.

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Das Ministerium für Familie und soziale Dienste erklärte, dass die Belästigungsvorwürfe verfolgt würden. Quellen aus dem Ministerium teilten mit, dass dem betroffenen Kind und seiner Familie psychosoziale Unterstützung gewährt werde und man sich aktiv in den rechtlichen Prozess einbringen werde.

REAKTIONEN VON NGOs: „ES DARF NICHT VERTUSCHT WERDEN“

Canan Güllü, Vorsitzende der Föderation der Frauen- und Jugendverbände, erklärte, dass sie den Prozess genau verfolgten und sagte:

Neue Aussagen im Belästigungsskandal im Parlament: Mit den Worten 'Du darfst es niemandem sagen' zum Schweigen gebracht

Es wäre sehr falsch, diese Angelegenheit politisch zu bewerten.

Wir fordern seit Jahren Gesetze gegen Missbrauch; das Ziel war es, solche Vorfälle zu verhindern.

Der Ernst der Lage, selbst innerhalb des Parlaments, ist offensichtlich. Es zeigt sich, dass Mädchen weder Vertrauen zu Abgeordneten noch zu Bürokraten haben können.

Es darf nicht vertuscht werden; wenn das Parlament dies unter den Teppich kehrt, wäre das eine Katastrophe für das Land.