Neue Tür deutet auf alten Namen hin... Überraschung um Gaye Erkan im Palast? Sorge vor Rissen in der Wirtschaftsführung
Die Behauptung, dass die ehemalige Zentralbankpräsidentin Hafize Gaye Erkan, die nach ihrem Rücktritt in die Stille abgetaucht war, eine aktive Rolle im neu geschaffenen „Büro für Investitionen und Finanzen“ innerhalb des Präsidialamtes übernehmen könnte, hat die politischen Kulissen in Bewegung versetzt. Im Zentrum der Spekulationen steht ihre enge Beziehung zum neuen US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack. Hier sind die Details...
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Während die politische Bühne in der Türkei bewegte Tage erlebt, gibt es auch an der Wirtschaftsfront bemerkenswerte Entwicklungen. Während Finanzminister Mehmet Şimşek kontinuierlich Signale zur Beruhigung der Märkte sendet, schlug die Behauptung, dass die ehemalige Zentralbankchefin Hafize Gaye Erkan in den Staatsdienst zurückkehren könnte, wie eine Bombe ein.
Hafize Gaye Erkan, die im Jahr 2024 mit ihrer Aussage „Istanbul ist teurer als Mashattan“ ins Zentrum der Debatten geriet und anschließend von ihrem Amt zurücktrat, ist diesmal eines der meistdiskutierten Themen in den Kulissen von Ankara.
DEUTET DIE NEUE TÜR AUF EINEN ALTEN NAMEN HIN?
Mit dem jüngsten im Amtsblatt veröffentlichten Präsidialdekret wurden das Büro für digitale Transformation, das Finanzbüro, das Personalbüro und das Investitionsbüro unter einem Dach zusammengefasst. Während die Frage, wer die Leitung der unter dem Namen „Investitions- und Finanzbüro“ zusammengeführten Institution übernehmen wird, für Spannung sorgt, fällt in den Kulissen immer wieder der Name Hafize Gaye Erkan.
Die Journalistin Nuray Babacan thematisierte diese Gerüchte in ihrer heutigen Kolumne in der Zeitung Nefes Gazetesi und erläuterte die Hintergründe der Diskussionen in Ankara.
Laut Babacan ist der Ausgangspunkt dieser Gerüchte die enge Beziehung, die Hafize Gaye Erkan zum neuen US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack, aufgebaut hat.
Das Vertrauen, das Tom Barrack in Erkan setzt, sowie die Leichtigkeit in ihrer Kommunikation führen zu der Überlegung, dass eine solche Ernennung sowohl für die türkisch-amerikanischen Beziehungen als auch für das Investitionsklima strategisch bedeutsam sein könnte.
SORGE VOR RISSEN IN DER WIRTSCHAFTSFÜHRUNG
Diese Entwicklung wird in den Kulissen jedoch nicht nur positiv, sondern auch mit Sorge betrachtet. Es wird spekuliert, dass die derzeitige Wirtschaftsführung unter der Leitung von Mehmet Şimşek über eine hochrangige Position für Erkan im Külliye (Präsidentenpalast) verärgert sein könnte.
Es wurde darauf hingewiesen, dass diese Situation das Risiko einer „doppelköpfigen Wirtschaftsführung“ bergen und zu Verwirrung an den Märkten führen könnte.