Öcalans Forderungen bekannt geworden: Stehen das Recht auf Hoffnung und eine Generalamnestie auf der Agenda?
Es wird behauptet, dass der PKK-Anführer Abdullah Öcalan die Einrichtung einer Lösungskommission im Parlament vorgeschlagen habe und fordere, dass alle politischen Parteien an diesem Prozess beteiligt werden. Hier sind die Details...
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Die Kısa-Dalga-Autorin Ayşe Yıldırım berichtete, dass der Anführer der Terrororganisation PKK, Öcalan, die Einrichtung einer Lösungskommission im Parlament vorgeschlagen habe und betonte, dass es nicht ausreiche, den Prozess allein mit der Regierung zu führen.
Die Delegation der DEM-Partei setzt ihre in diesem Rahmen begonnenen Gespräche fort.
GESPRÄCHSTRAFIK DER DEM
Eine Delegation der DEM-Partei, bestehend aus Sırrı Süreyya Önder, Pervin Buldan und Ahmet Türk, traf sich in den vergangenen Tagen mit dem Präsidenten der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), Numan Kurtulmuş, und dem Vorsitzenden der Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), Devlet Bahçeli.
Die Delegation wird ihre Gespräche mit den Führern anderer politischer Parteien in der kommenden Woche fortsetzen.
Während die Details der Gespräche nicht öffentlich gemacht wurden, sind Informationen aus den Kulissen durchgesickert.
DAS ZENTRUM DES PROZESSES WIRD DIE TBMM SEIN
Den Kulissen zufolge betonte Öcalan im Gegensatz zu früheren Prozessen, dass die Lösung nicht nur mit der Regierung, sondern unter Beteiligung aller staatlichen Institutionen, der gesellschaftlichen Opposition und der politischen Parteien im Parlament vorangetrieben werden müsse.
Öcalan wies die DEM-Delegation auf die TBMM als den Ort der Lösung hin.
Yıldırım erklärte, dass Öcalan den Vorschlag unterbreitet habe, eine Lösungskommission im Parlament zu bilden, in der alle politischen Parteien vertreten sind. Es wurde geäußert, dass dieser Vorschlag Öcalans auch die Gespräche der DEM-Delegation lenke.
DISKUSSIONEN ÜBER DAS RECHT AUF HOFFNUNG
Ein weiteres wichtiges Diskussionsthema bezüglich des Inhalts der Gespräche waren Öcalans Forderungen nach dem „Recht auf Hoffnung“ und Amnestien.
Den von Kısa Dalga übermittelten Informationen aus den Kulissen zufolge brachte Öcalan bei diesem Gespräch die Forderung nach einer Amnestie für die rund 4.750 inhaftierten und verurteilten PKK-Mitglieder, die er in früheren Prozessen geäußert hatte, nicht zur Sprache.
Stattdessen antwortete Öcalan auf die Forderung der DEM-Delegation nach einem Recht auf Hoffnung für ihn selbst wie folgt:
„Meine eigenen Bedingungen sollten nicht zum Gegenstand von Verhandlungen gemacht werden. Stattdessen sollte dafür gekämpft werden, die Bedingungen zu beseitigen, die dazu geführt haben, dass ich hier bin.“