Sonar veröffentlicht Umfrageergebnisse: Umfrage gibt Erdoğan zu denken! Volk fordert vorgezogene Neuwahlen
Laut den Ergebnissen der "Türkei-Präferenzstudie" von Sonar haben die zunehmenden Lebenshaltungskosten, wirtschaftliche Unsicherheit und das Misstrauen gegenüber politischen Prozessen den Wunsch der Bevölkerung nach vorgezogenen Neuwahlen verstärkt.
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Die Ergebnisse der von der Forschungsgesellschaft Sonar durchgeführten "Studie zu den Präferenzen der Türkei" verdeutlichen, dass die Sorgen der Bevölkerung hinsichtlich der wirtschaftlichen und politischen Lage stetig zunehmen.
Die Untersuchung zeigt, dass das Misstrauen der Gesellschaft gegenüber der wirtschaftlichen Entwicklung sowie die Reaktion auf politische Entwicklungen hoch sind.
Bei der Auflistung der größten Probleme der Türkei durch die Umfrageteilnehmer gaben 83,8 Prozent an, dass die Lebenshaltungskosten, Probleme im Bildungswesen und Armut zu den Hauptproblemen zählen. Diese Daten unterstreichen die Schwierigkeiten der Menschen im Alltag und die Probleme bei der Deckung des Grundbedarfs.
WUNSCH NACH VORGEZOGENEN NEUWAHLEN WÄCHST
Die Studie zeigt, dass als Folge des Misstrauens der Bürger gegenüber der Wirtschafts- und Politikgestaltung der Regierung die Forderungen nach vorgezogenen Neuwahlen zunehmen.
57,8 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschen sich vorgezogene Neuwahlen. Dieser Anteil deutet darauf hin, dass neben der wirtschaftlichen Unsicherheit auch die aktuelle Politik von weiten Teilen der Bevölkerung als unzureichend empfunden wird.
REAKTION AUF ERMITTLUNGEN WEGEN GEFÄLSCHTER DIPLOME
Darüber hinaus ist die Reaktion der Teilnehmer auf die Ermittlungen wegen angeblich gefälschter Diplome gegen den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, groß. In der Umfrage wurde der Anteil derjenigen, die die besagten Ermittlungen für falsch halten, mit 58,3 Prozent gemessen.