Stille Botschaft im Ministerbüro: Was es unter Soylu gab, ist zurück!

Nach dem durch Präsident Recep Tayyip Erdoğan angeordneten Personalwechsel im Innenministerium sorgte die erste Umgestaltung im Büro des neuen Ministers Mustafa Çiftçi für Aufmerksamkeit. Die unter Ali Yerlikaya genutzten beigen Sessel wurden entfernt und durch die braunen Sessel aus der Ära von Süleyman Soylu ersetzt.

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Mit der per Präsidialdekret in der vergangenen Woche durchgeführten Kabinettsumbildung kam es zu einem Personalwechsel in den Ministerien für Inneres und Justiz. In diesem Rahmen wurde Innenminister Ali Yerlikaya seines Amtes enthoben und der Gouverneur von Erzurum, Mustafa Çiftçi, zu seinem Nachfolger ernannt.

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Im Zuge derselben Kabinettsanpassung übergab Justizminister Yılmaz Tunç sein Amt an den Istanbuler Generalstaatsanwalt Akın Gürlek. Im Innenministerium wurde Mustafa Çiftçi anstelle von Yerlikaya eingesetzt.

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ERSTE ÄNDERUNG IM AMTSZIMMER

Nach der Amtsübergabe wurde im Amtszimmer des Innenministeriums eine bemerkenswerte Umgestaltung vorgenommen. Die unter Ali Yerlikaya verwendeten beigen Sessel wurden aus dem Raum entfernt. Der neue Minister Çiftçi ließ eine andere Sitzgruppe, die bereits früher genutzt wurde, in dem Bereich aufstellen, in dem Gäste empfangen werden.

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SESSEL AUS DER SOYLU-ÄRA WIEDER IN GEBRAUCH

Mit der Umgestaltung wurde deutlich, dass die braunen Sessel, die sich bereits während der Amtszeit des ehemaligen Innenministers Süleyman Soylu im Amtszimmer befanden, wieder in Gebrauch genommen wurden. Es wurde darauf hingewiesen, dass diese Sessel während der Amtszeit von Soylu dazu dienten, Gäste zu empfangen.

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In den Kulissen der AKP waren bereits zuvor Behauptungen laut geworden, dass sich die angeblichen Rivalitäten und Meinungsverschiedenheiten, die in der Vergangenheit zwischen Süleyman Soylu und Ali Yerlikaya bestanden haben sollen, auch in den Vorlieben bei der Einrichtung des Amtszimmers widerspiegelten. Die jüngste Umgestaltung hat diese Spekulationen erneut befeuert.

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DIALOG ÜBER „DAS NÖTIGE WURDE GETAN“ SORGT FÜR AUFMERKSAMKEIT

Vor der AKP-Fraktionssitzung nach der Kabinettsumbildung war zudem ein kurzer Dialog zwischen Süleyman Soylu und dem AKP-Abgeordneten Osman Gökçek aufgefallen. Es wurde berichtet, dass die beiden über das neue Kabinett scherzten und dabei die Worte „Das Nötige wurde getan. Das Nötige wurde getan“ verwendeten.

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Der Ausdruck „Das Nötige wurde getan“ hatte sich in der Öffentlichkeit als eine Formulierung etabliert, die Ali Yerlikaya, der sein Amt als Innenminister im Juni 2023 angetreten hatte, häufig in seinen Beiträgen in den sozialen Medien im Zusammenhang mit Operationen, Festnahmen und Inhaftierungen verwendet hatte.

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