Ungewöhnliche Methode im türkischen Parlament: Abgeordneter sorgt mit Creme auf dem Finger für Aufsehen
Im Rennen um eine einminütige Redezeit in der Generalversammlung ist es entscheidend, als Erster das System zu nutzen. Behauptungen zufolge hat ein Abgeordneter Creme auf seinen Finger aufgetragen, damit der Fingerabdruckscanner das Gerät schneller erkennt.
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Die Sitzungen der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) beginnen dienstags, mittwochs und donnerstags um 14.00 Uhr. Den ersten 30 Abgeordneten, die sich vor der Sitzung in das System einloggen, wird ein einminütiges Rederecht eingeräumt.
Dieses kurze Rederecht ist für die Abgeordneten von großer Bedeutung, um ihre Ansichten vom Rednerpult aus der Öffentlichkeit mitteilen zu können.
Um dieses Rederecht zu erhalten, ist jedoch Schnelligkeit im System erforderlich. Die Abgeordneten melden sich an, indem sie die an ihren Plätzen installierten Fingerabdruckscanner benutzen. Wer es unter die ersten 30 schafft, erhält die Gelegenheit zu sprechen; wer zu spät kommt, muss unter Umständen wochenlang warten.
BEHAUPTUNG ÜBER ABGEORDNETEN, DER SICH CREME AUF DEN FINGER SCHMIERTE
Eine Behauptung, die in den Kulissen des Parlaments die Runde machte, sorgte für Erstaunen. Wie Nefes berichtet, gab ein Abgeordneter an, er habe sich Creme auf den Finger geschmiert, damit das Fingerabdruck-Lesegerät schneller reagiere. Auf diese Weise, so wird behauptet, erkenne das Gerät den Fingerabdruck schneller, wodurch der Abgeordnete sich früher in das System einloggen und sich das Rederecht sichern könne.