Warnung von regierungsnahem Autor: Die Einstellung „Erdoğan gewinnt sowieso“ gehört der Vergangenheit an!

Nach internen Unruhen in der AKP und Kabinettsumbildungen wurde davor gewarnt, dass die Einstellung „Erdoğan gewinnt sowieso“ für Erdoğans Kader nicht mehr gelte.

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Warnung von regierungsnahem Autor: Die Einstellung „Erdoğan gewinnt sowieso“ gehört der Vergangenheit an!

Die Unruhen innerhalb der AKP sorgen hinter den Kulissen für großes Aufsehen, wobei insbesondere die Spannungen in der Wirtschaftsführung, der bürokratischen Struktur der Partei und zwischen den Kabinettsmitgliedern weiterhin die Agenda bestimmen.

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Einigen Behauptungen zufolge hat die Kritik an Finanzminister Mehmet Şimşek zugenommen und die Bürokratie innerhalb der Partei ist zu einem unüberwindbaren Hindernis geworden. Zudem haben die Spannungen zwischen den Ministern und ihren Stellvertretern zu erheblicher Unruhe innerhalb der Partei geführt.

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Nach diesen Diskussionen fielen die Änderungen in wichtigen Ministerien der AKP-Regierung auf. Die Ernennungen im Innen- und Justizministerium sind sowohl im Hinblick auf die Kabinettsumbildungen als auch auf die Vorbereitungen für den Wahlprozess von großer Bedeutung. In den regierungsnahen Medien wurde begonnen, die Botschaften dieser Ernennungen zu kommentieren.

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Der Kolumnist der Zeitung Sabah, Okan Müderrisoğlu, erklärte, dass die politische Bühne der AKP durch die neuen Ministerernennungen wieder in Bewegung geraten sei.

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Müderrisoğlu betonte, dass selbst die begrenzten Schritte Erdoğans von der Regierung, den Parteiorganisationen und der Bürokratie als wichtige „Botschaft“ wahrgenommen würden. Diese Schritte erinnerten daran, dass Ämter vergänglich seien und das Wesentliche der „Dienst“ und die „Sache“ (dava) seien.

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Müderrisoğlu erklärte, dass Ämter in der politischen Kultur der AKP kein Selbstzweck seien, sondern das eigentliche Ziel der Erfolg im Dienst am Volk sei. Müderrisoğlu, der den neu ernannten Justizminister Akın Gürlek und Innenminister Mustafa Çiftçi beglückwünschte, äußerte, dass die Arbeit in der kommenden Zeit rechtzeitig und effizient erfolgen müsse.

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DIE EINSTELLUNG „ERDOĞAN GEWINNT“ GEHÖRT NUN DER VERGANGENHEIT AN

Unter Berücksichtigung der Erwartungen, dass der Wahlprozess vorgezogen werden könnte, wies Müderrisoğlu darauf hin, dass eine etwa 1,5-jährige Phase effizienter Arbeit begonnen habe, und betonte, dass insbesondere die Lösung der Probleme im Alltag der Bevölkerung politisch entscheidend sein werde.

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Er erklärte, dass die Kabinettsmitglieder ihre Kommunikation mit den Parteiorganisationen, den Medien und der Parteizentrale aktualisieren müssten, um die notwendigen „Feineinstellungen“ im Präsidialsystem vorzunehmen.

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Müderrisoğlu äußerte, dass die Einstellung „Der Chef ist ja an unserer Seite, er gewinnt die Wahl ohnehin“ der Vergangenheit angehöre und die AKP-Kader nun in einer Position sein müssten, in der sie Präsident Erdoğan nicht zur Last fallen, sondern ihn entlasten. Zudem sagte er, dass persönliche Interessen und politische Karrierepläne in dieser kritischen Phase keinen Platz haben dürften, und kündigte eine neue politische Ära für die AKP an.

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DIE NEUE ÄRA DER VOLKSALLIANZ

Müderrisoğlu wies darauf hin, dass sich auch die politische Haltung der Volksallianz (Cumhur İttifakı) ändern müsse. Er betonte, dass die unter Erdoğans Führung geschaffene politische Struktur auf ein solideres Fundament gestellt werden müsse, und erklärte, dass die kommende Zeit auf Harmonie und effizienter Arbeit innerhalb der Partei basieren werde. In diesem Zusammenhang wurde betont, dass die Parteimitglieder den Dienst am Volk über ihre eigenen Karrierepläne stellen müssten.