Zwangsverwaltung für die CHP? Was passiert nach einer möglichen Absage des Parteitags? Kehrt das alte Team zurück?
Die Gerüchte, dass der für den 6. April geplante außerordentliche Parteitag der CHP abgesagt und eine Zwangsverwaltung für die Partei eingesetzt werden könnte, halten die politische Agenda in Atem. Ein neuer Vorwurf zum Prozess der Zwangsverwaltung in der CHP wurde laut. Hinter den Kulissen wird die Möglichkeit einer Zwangsverwaltung als sehr wahrscheinlich diskutiert. Hier sind die Details...
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Die CHP sieht sich in letzter Zeit mit Ermittlungen konfrontiert, die sowohl die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) als auch parteiinterne Prozesse betreffen.
Nach den Ermittlungen gegen den Parteivorsitzenden Özgür Özel und den Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, wegen Korruptions- und Terrorvorwürfen hatte die CHP beschlossen, am 6. April 2025 einen außerordentlichen Parteitag abzuhalten.
MÖGLICHKEIT EINER ZWANGSVERWALTUNG VERSTÄRKT
Hinter den Kulissen haben sich jedoch die Gerüchte verdichtet, dass das Gericht eine Entscheidung zur Absage des Parteitags treffen und die Partei unter Zwangsverwaltung gestellt werden könnte. Es wurde bekannt, dass die CHP-Führung angesichts dieser Entwicklungen verschiedene Szenarien prüft.
Laut einem Bericht von Cengiz Anıl Bölükbaş von T24 gibt es Gerüchte, dass der Parteitag morgen abgesagt werden könnte, während eine mögliche Einsetzung einer Zwangsverwaltung ebenfalls als eine der Optionen in Betracht gezogen wird.
NAMEN FÜR EINE MÖGLICHE ZWANGSVERWALTUNG GENANNT
Es wurde behauptet, dass Özgür Özel diesbezüglich auch Kontakt mit dem ehemaligen Parteivorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu aufgenommen habe. Während es heißt, dass Kılıçdaroğlu die Einsetzung einer Zwangsverwaltung für die Partei kategorisch ablehne, fällt hinter den Kulissen der Name des Istanbuler Abgeordneten Oğuz Kaan Salıcı als möglicher Zwangsverwalter.
Salıcı wies diese Behauptungen jedoch deutlich zurück und erklärte, dass er eine solche Aufgabe nicht annehmen werde.
İlhan Kesici und Gürsel Tekin, die sich zu den Gerüchten über eine Zwangsverwaltung in der CHP äußerten, hatten die Behauptungen zurückgewiesen.
12punto hatte Kesici zu diesem Thema befragt. Kesici, der über seinen Berater antwortete, sagte: "Mir liegt dazu nichts vor."
Gürsel Tekin hingegen erklärte: "Kein Mitglied der Republikanischen Volkspartei würde dies akzeptieren. Genauer gesagt ist es unmöglich, dass eine politische Partei, die den Staat gegründet hat, unter Zwangsverwaltung gestellt wird."