Gesetzesentwurf mit neuen Befugnissen für den Präsidenten vom Parlament verabschiedet

Der in der Generalversammlung der TBMM angenommene neue Gesetzesentwurf gibt dem Präsidenten die Befugnis, die Wartezeiten für Beförderungen in den türkischen Streitkräften zu ändern. Zudem enthält er wichtige Regelungen in verschiedenen Bereichen.

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Nach einer Abstimmung in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) wurde der Gesetzesentwurf angenommen, der dem Präsidenten die Befugnis verleiht, die Wartezeiten für Beförderungen in den türkischen Streitkräften zu ändern.

Diese Regelung soll dazu dienen, den Personalbedarf der Teilstreitkräfte zu decken.

NEUE REGELUNGEN UND BEFREIUNGEN

Der Gesetzesentwurf sieht zudem vor, dass Ausrüstungen, die vom Verteidigungsministerium für humanitäre Minenräumaktivitäten verwendet werden, von der Zollsteuer befreit werden. Des Weiteren wurde beschlossen, dass der Rektor der Nationalen Verteidigungsuniversität vom Präsidenten ernannt wird. Auch die Mitglieder und Arbeitsgrundsätze des Wirtschafts- und Sozialrates werden künftig vom Präsidenten festgelegt.

GEMEINDEN UND VERFAHREN VOR DEM YÜCE DİVAN

Mit den neuen Regelungen ist vorgesehen, dass Gemeinden, deren Einwohnerzahl unter ein bestimmtes Niveau fällt, in Dörfer umgewandelt werden und die Rechtspersönlichkeit einiger Gemeinden und Dörfer aufgehoben wird. Auch die Fristen für Verfahren vor dem Yüce Divan (Oberster Gerichtshof) des Verfassungsgerichts wurden neu geregelt. Demnach müssen Verfahren gegen den Präsidenten und Minister innerhalb bestimmter Fristen abgeschlossen werden.

Schließlich wird ermöglicht, dass staatliche Wirtschaftsunternehmen als Aktiengesellschaften gegründet werden können und diese Unternehmen von bestimmten Bestimmungen des Handelsgesetzbuches ausgenommen werden. Das Handelsministerium erhält die Befugnis, einen Betrieb mit umlaufendem Kapital zu gründen. Auch für Einrichtungen, die Studierenden private Unterbringungsdienste anbieten, wurden neue Regelungen eingeführt.