Gipfeltreffen der DEM-Delegation mit Parteiführern wird fortgesetzt

Die DEM-Partei-Delegation, die bereits Kontakte zur CHP, EMEP und DEVA-Partei geknüpft hat, wird heute mit der Saadet-Partei, der Gelecek-Partei und der Arbeiterpartei der Türkei (TİP) zusammenkommen. Es wird erwartet, dass Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş die Initiative in diesem Prozess ergreift.

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Die Kontakte der DEM-Partei-Delegation zu den politischen Parteien dauern an. Die Delegation, die zuvor die CHP, EMEP und die DEVA-Partei besucht hat, wird heute Gespräche mit der Saadet-Partei, der Gelecek-Partei und der Arbeiterpartei der Türkei (TİP) führen.

Für die kommende Woche ist geplant, dass die Delegation im Parlament mit der MHP und der AKP zusammenkommt.

ÖZEL: DAS PARLAMENT MUSS DER ORT DER LÖSUNG SEIN 

Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel wies nach seinem Treffen mit der DEM-Partei-Delegation darauf hin, dass der Prozess auf der Grundlage des Parlaments geführt werden müsse.

Özel sagte: "Wir werden uns für die Lösung dieses Problems einsetzen. Die TBMM muss als wichtigste Institution der Demokratie das Zentrum dieses Prozesses sein. Wir bereiten ein Demokratisierungspaket vor und unser Vorschlag ist klar: 'Demokratie, Demokratie, Demokratie.' Einen anderen Weg ziehen wir nicht in Betracht."

ANTWORT AUF DEN AUFRUF ZUR AUFLÖSUNG 

Der Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tuncer Bakırhan, antwortete auf die Frage, ob der aus İmralı kommende "Auflösungsaufruf" auch die YPG umfasse, wie folgt: "Die SDF trifft ihre eigenen Entscheidungen. Sie betrachtet sich als unabhängige Struktur, und es wäre nicht richtig, dazu einen Kommentar abzugeben."

Auch Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş äußerte sich zu dem Thema und erklärte: "Die Große Nationalversammlung der Türkei ist die Adresse für die Lösung aller Probleme des Landes. Es ist wichtig, dass die politischen Parteien in der TBMM eine gemeinsame Haltung entwickeln. Bei Bedarf werden wir eingreifen, damit der Prozess gesund voranschreitet."