GÜNDEMAR-Umfrage: Bemerkenswertes Bild im Rennen zwischen Erdoğan, Yavaş, Özel und İmamoğlu
In der Juli-Studie von GÜNDEMAR Araştırma wurden drei verschiedene Szenarien für eine mögliche Stichwahl gemessen, in denen Mansur Yavaş, Özgür Özel und Ekrem İmamoğlu gegen Recep Tayyip Erdoğan antraten. In allen drei Paarungen der Untersuchung lagen Erdoğans Herausforderer vorn.
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In der „Türkei-Agenda-Umfrage“ von GÜNDEMAR Araştırma für den Monat Juli wurden Szenarien für eine mögliche Stichwahl bei der Präsidentschaftswahl gemessen. In der Untersuchung wurden den Teilnehmern drei verschiedene Paarungen vorgelegt, bei denen Mansur Yavaş, Özgür Özel und Ekrem İmamoğlu gegen den AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan antraten.
In der zwischen dem 28. und 31. Juli 2026 mit 2.300 Personen in 60 Provinzen durchgeführten Studie wurden die Antworten „unentschlossen“, „keine Meinung“ und „Protestwahl“ aus der Berechnung ausgeschlossen. Die Anteile wurden auf Basis der Wähler neu berechnet, die sich für einen der beiden Kandidaten entschieden haben.
IN ALLEN DREI SZENARIEN WURDE DIE 50-PROZENT-HÜRDE ÜBERSCHRITTEN
Der Umfrage zufolge lag der Stimmenanteil von Mansur Yavaş bei einem Aufeinandertreffen mit Erdoğan in der Stichwahl bei 60,17 Prozent, während der Stimmenanteil von Erdoğan bei 39,83 Prozent gemessen wurde. In diesem Szenario betrug der Abstand zwischen den beiden Kandidaten 20,34 Prozentpunkte.
Im Szenario von Özgür Özel gegen Erdoğan erreichte Özel 58,73 Prozent. Erdoğans Stimmenanteil wurde in dieser Paarung auf 41,27 Prozent berechnet. Der Abstand zwischen den beiden Namen wurde mit 17,46 Prozentpunkten festgehalten.
In dem Szenario, in dem Ekrem İmamoğlu gegen Erdoğan antrat, lag der Stimmenanteil von İmamoğlu bei 57,47 Prozent. Erdoğan wurde in dieser Paarung bei 42,53 Prozent gemessen. Der Abstand wurde mit 14,94 Prozentpunkten angegeben.
Den Ergebnissen zufolge erreichte Mansur Yavaş unter den drei Stichwahlszenarien den höchsten Stimmenanteil gegen Erdoğan. Auf Yavaş folgten Özgür Özel und Ekrem İmamoğlu. Erdoğans Stimmenanteil variierte je nach Szenario zwischen 39,83 und 42,53 Prozent.
Der Vorstandsvorsitzende von GÜNDEMAR Araştırma, Prof. Dr. Tamer Bolat, erklärte, dass die Ergebnisse die aktuelle Wählertendenz widerspiegeln, jedoch nicht als endgültige Wahlprognose bewertet werden sollten. Laut Bolat könnten die Klärung der Kandidaturen, die Kampagnenleistung, Bündnispräferenzen und die Wahlagenda zu Veränderungen der Quoten führen.