Gürsel Tekin antwortet auf Vorwürfe über 'bezahlte Statisten' mit 'FETÖ-artiger Falle'

Während die Vorwürfe über 'bezahlte Statisten' bei einer Parteibeitrittszeremonie der CHP für Aufsehen sorgten, hielt Gürsel Tekin eine Pressekonferenz ab. Tekin wies die Vorwürfe zurück und kündigte an, Strafanzeige erstattet zu haben. Tekin erklärte: 'Das ist etwas, auf das nicht einmal der Teufel kommen würde, das können nur zwei Leute wissen. Diese Falle ist FETÖ-artig. Parteimitglied zu sein basiert rein auf Freiwilligkeit. Wir waren nie an einer schmutzigen Sache beteiligt.'

12punto

Gürsel Tekin, der als Treuhänder für den CHP-Provinzverband Istanbul ernannt wurde, reagierte in einer Pressekonferenz auf die Vorwürfe über "bezahlte Statisten" bei einer CHP-Beitrittszeremonie, an der auch Kemal Kılıçdaroğlu teilnahm. Tekin bezeichnete die Vorwürfe als "schmutzige Falle" und gab bekannt, dass sie diesbezüglich Strafanzeige erstattet hätten.

In einem Bericht der BirGün-Reporterin Ebru Çelik war behauptet worden, dass Hunderte von Personen aus drei verschiedenen Casting-Agenturen für jeweils 950 Lira zu der Veranstaltung gebracht worden seien. In dem Bericht wurde zudem behauptet, dass einige Personen dachten, sie kämen zu einem Film-, Serien- oder Werbedreh; vor dem Programm in Sarıyer seien Slogans und Applaus geprobt worden.

TEKIN: WIR HABEN STRAFANZEIGE ERSTATTET

Tekin erklärte, dass die Kapazität des Saals begrenzt sei und die Namen der Teilnehmer daher im Voraus erfasst worden seien: "Viele unserer Freunde kommen mit eigenen Mitteln. Einige unserer jungen Freunde haben uns um Unterstützung beim Transport gebeten, da die Anzahl so groß war. Abgesehen davon haben wir keine Mittel, um Geld auszugeben."

Tekin wies die Vorwürfe zurück und äußerte: "Das ist etwas, auf das nicht einmal der Teufel kommen würde, das können nur zwei Leute wissen. Diese Falle ist FETÖ-artig. Parteimitglied zu sein basiert rein auf Freiwilligkeit. Wir waren nie an einer schmutzigen Sache beteiligt."

Tekin verteidigte sich damit, dass sie von der Organisation über Casting-Agenturen nichts gewusst hätten, und sagte: "Wir haben in der Nacht sofort Strafanzeige erstattet. Wir waren nie an einer schmutzigen Sache beteiligt, wir haben niemandem eine Falle gestellt. Wer auch immer diese Falle gestellt hat, sehr geehrte Staatsanwälte, Sie müssen der Sache bis auf den Grund gehen."

In seiner Erklärung griff Tekin auch einige Journalisten und Namen innerhalb der CHP scharf an und behauptete, dass der Saal voll gewesen sei und "700 bis 800 Freunde" nicht mehr hineingekonnt hätten. Tekin forderte, dass die Vorwürfe von den Justizbehörden untersucht werden müssten.