Haftbefehl für 15 bei der Saraçhane-Kundgebung Festgenommene beantragt
Die Staatsanwaltschaft hat für 15 der 34 Personen, die wegen Beleidigung von Präsident Erdoğan und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte festgenommen wurden, Haftbefehl beantragt; für 19 weitere Personen wurde eine gerichtliche Kontrolle gefordert.
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Die 34 Personen, die bei der am 1. Juli auf dem Saraçhane-Platz in Istanbul abgehaltenen Demonstration festgenommen wurden, wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Istanbuler Polizeipräsidium einer medizinischen Untersuchung unterzogen und anschließend zum Istanbuler Justizpalast in Çağlayan gebracht. Die Aktion fand anlässlich des 100. Tages der Inhaftierung des inhaftierten Bürgermeisters von Istanbul und Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu statt.
HAFTBEFEHL FÜR 15 PERSONEN, GERICHTLICHE KONTROLLE FÜR 19 PERSONEN BEANTRAGT
Die Staatsanwaltschaft beantragte für 15 der Festgenommenen einen Haftbefehl. 19 Personen, darunter Mitglieder verschiedener politischer Parteien und Nichtregierungsorganisationen, wurden dem Haftrichter mit der Forderung nach gerichtlicher Kontrolle überstellt.
INNENMINISTER: GERICHTLICHE VERFAHREN GEGEN 42 PERSONEN EINGELEITET
Innenminister Ali Yerlikaya gab in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Konto zu den Saraçhane-Protesten bekannt, dass 42 Personen festgenommen wurden, weil sie während der Kundgebung Präsident Recep Tayyip Erdoğan beleidigt und Widerstand gegen die Polizei geleistet hätten. Yerlikaya erklärte, dass gegen diese Personen gerichtliche Verfahren eingeleitet wurden und 8 Personen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen wurden.
WIE WIRD DER PROZESS WEITERGEHEN?
Es wird erwartet, dass die 34 Verdächtigen nach der Aufnahme ihrer Aussagen durch die Staatsanwaltschaft dem zuständigen Bereitschaftsgericht für Strafsachen mit dem Antrag auf Haft oder gerichtliche Kontrolle vorgeführt werden.