Haftbefehl gegen Boğaziçi-Studierende gefordert!

Ayşe Cebecioğlu und Sude Şener, die während eines Besuchs von Präsident Erdoğan an der Boğaziçi-Universität festgenommen wurden, weil sie Transparente trugen, wurden dem Gericht mit dem Antrag auf Untersuchungshaft vorgeführt. Die beiden Studierenden wurden unter Auflagen wieder freigelassen.

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Zwei Studierende, die an der Boğaziçi-Universität während eines Besuchs von Präsident Recep Tayyip Erdoğan festgenommen wurden, weil sie Transparente trugen, wurden dem Gericht mit dem Antrag auf Untersuchungshaft vorgeführt. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund der anhaltenden Proteste auf dem Campus.

SICHERHEITSMASSNAHMEN VOR ERDOĞANS BESUCH

Am 12. Februar, dem Tag, an dem Präsident Erdoğan die Boğaziçi-Universität besuchte, wurden im Schatten der anhaltenden Proteste auf dem Campus umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Während die Proteste gegen die Entscheidung zur Räumung der Clubräume auf dem Südcampus andauerten, nahm Erdoğan an der Eröffnungszeremonie der Studentenwohnheime der Universität teil. Erdoğan, der in seiner Rede betonte, dass die Universitäten zu ihrer eigentlichen Mission zurückkehren müssten, wurde von strengen Personenkontrollen und Sicherheitsüberprüfungen auf dem gesamten Campus begleitet. Zudem fiel auf, dass einige Lehrveranstaltungen abgesagt wurden.

ENTSCHEIDUNG ZUR GERICHTLICHEN AUFLAGE

Die beiden an der Boğaziçi-Universität festgenommenen Studierenden wurden unter gerichtlichen Auflagen wieder freigelassen.

WAS WAR PASSIERT?

Unmittelbar vor Erdoğans Besuch wurden bei Personenkontrollen rund um den Campus mindestens drei Studierende, die Transparente trugen, am Eingang des Nordcampus festgenommen. Unter den Festgenommenen befanden sich auch Ayşe Cebecioğlu und Sude Şener. Die Studierenden wurden zum Justizpalast Çağlayan gebracht und dort dem Haftrichter mit dem Antrag auf Untersuchungshaft vorgeführt.