Hakan Fidan betont Aserbaidschan-Armenien-Beziehungen: 'Umfassender Frieden'
Außenminister Hakan Fidan nahm am Treffen der regionalen Kooperationsplattform für den Südkaukasus teil. Er äußerte sich zur Aserbaidschan-Armenien-Frage.
İHA
Außenminister Hakan Fidan sprach in Teheran, der Hauptstadt des Iran, wo er an der Sitzung der regionalen Kooperationsplattform zur Schaffung von dauerhaftem Frieden und Stabilität im Südkaukasus im 3+3-Format teilnahm, an der auch die Außenminister der Türkei, Russlands, Armeniens und Aserbaidschans teilnahmen.
NOTWENDIGKEIT VON ZUSAMMENARBEIT UND FREUNDSCHAFT
Fidan betonte, dass der Gipfel in Teheran zeige, dass die Länder der Region ihre Probleme durch regionalen Dialog lösen könnten, und erklärte: „Dieses Format ist auch deshalb wichtig, weil es der internationalen Gemeinschaft zeigt, dass die Länder der Region ihre Probleme selbst lösen können. Es ist erfreulich, dass die Hindernisse für Zusammenarbeit und Freundschaft in der Region beseitigt werden.“
Minister Fidan erklärte, dass die Türkei für die Lösung regionaler Probleme durch Dialog eintrete, um einen dauerhaften Frieden im Kaukasus zu gewährleisten, und sagte: „Der Weg zu regionalem Frieden und Stabilität führt über ein umfassendes Friedensabkommen, das zwischen Aserbaidschan und Armenien unterzeichnet werden muss.“
BETONUNG DER ANERKENNUNG KARABACHS ALS ASERBAIDSCHANISCHES GEBIET
Der iranische Außenminister Hossein Amir-Abdollahian, der ebenfalls auf dem Treffen sprach, betonte, dass man die Friedensgespräche zwischen Aserbaidschan und Armenien im Südkaukasus unterstütze und sagte: „Wir sehen die gegenseitige Anerkennung der territorialen Integrität beider Länder als einen wichtigen Schritt zum Abschluss eines Friedensabkommens. Ebenso betrachten wir die Anerkennung Karabachs als aserbaidschanisches Staatsgebiet durch Armenien sowie die Anerkennung der Rechte und Sicherheit der dort lebenden Menschen durch Aserbaidschan als wichtige Entwicklungen.“
''DER WEG ZUR LÖSUNG IST DIALOG UND VERHANDLUNG''
Amir-Abdollahian merkte an, dass der Iran gegen jeden Schritt sei, der zu einer Grenzänderung im Südkaukasus führen würde, und sagte: „Wir glauben, dass der Weg zur Lösung in Dialog und Verhandlungen liegt. Der Kaukasus darf nicht zu einem Bereich für Wettbewerb und Druck verschiedener Mächte werden. Andernfalls wird es in der Region keine Stabilität und keinen Frieden geben. In diesem Sinne müssen wir die Sicherheit der Region durch regionale Zusammenarbeit gewährleisten.“