Haluk Hepkon äußert sich zur Zensur gegen Kırmızı Kedi: „Der Weg für Hexenjagden auf andersdenkende Journalisten wird geebnet“
Nachdem die AKP-geführte Stadtverwaltung von Erzurum auf der 6. Buchmesse Ostanatolien in Erzurum einige Bücher des Verlags Kırmızı Kedi mit der Begründung aus den Ständen entfernen ließ, sie enthielten politische Inhalte, gab Verlagsinhaber Haluk Hepkon eine neue Erklärung ab.
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Der Inhaber des Verlags Kırmızı Kedi, Haluk Hepkon, hat sich auf seinem Social-Media-Account zu der Entscheidung der Stadtverwaltung von Erzurum geäußert, die das Auslegen einiger Bücher des Verlags auf der 6. Buchmesse Ostanatolien in Erzurum, die am 17. Mai eröffnet wird, untersagt hat.
Hepkon äußerte sich in seinem Beitrag wie folgt:
„Mit der viel diskutierten Regelung zur ‚Einflussagentur‘ wird der Weg für ‚Hexenjagden‘ auf Journalisten geebnet, die anders denken als die Regierung. Die Zensur, die auf der Buchmesse in Erzurum gegen die journalistischen Autoren von Kırmızı Kedi angewandt wird, ist nicht nur erschreckend, sondern auch ein Präzedenzfall. Es ist möglich, diese mittelalterliche Praxis als Beginn einer dunklen Ära zu betrachten.“
Mit der viel diskutierten Regelung zur „Einflussagentur“ wird der Weg für „Hexenjagden“ auf Journalisten geebnet, die anders denken als die Regierung. Die Zensur, die auf der Buchmesse in Erzurum gegen die journalistischen Autoren von Kırmızı Kedi angewandt wird, ist nicht nur erschreckend, sondern auch ein Präzedenzfall. Es ist möglich, diese mittelalterliche Praxis als Beginn einer dunklen…
— Haluk Hepkon (@halukhepkon) 13. Mai 2024