Hintergründe des Treffens zwischen Mansur Yavaş und Meral Akşener enthüllt! Von wem ging die Anfrage aus?
Kurz vor den Kommunalwahlen hat der Besuch des Bürgermeisters der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, bei der İYİ-Parteivorsitzenden Meral Akşener für Aufsehen in den politischen Kulissen gesorgt. Es wurde bekannt, dass die Anfrage für dieses überraschende Treffen von Yavaş ausging und er den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel vorab informierte.
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Es sind noch etwa 4 Monate bis zu den Kommunalwahlen am 31. März 2024. Während die Debatten über Bündnisse im Lager der Opposition andauern, findet heute in Ankara ein überraschendes Treffen statt.
Der Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, wird um 16.00 Uhr die Vorsitzende der İYİ-Partei, Meral Akşener, besuchen.
Die İYİ-Partei hatte zuvor erklärt, bei den Kommunalwahlen in allen 81 Provinzen eigene Kandidaten aufzustellen, und damit die Türen für Bündnisse geschlossen. Der Besuch von Yavaş bei Akşener hat die politischen Kulissen in Ankara in Bewegung versetzt.
ANFRAGE KAM VON MANSUR YAVAŞ
Wie aus einem Bericht von Eray Görgülü für T24 hervorgeht; wurde bekannt, dass die Anfrage für das Treffen gestern von Mansur Yavaş ausging. Informationen zufolge informierte Yavaş den CHP-Vorsitzenden Özgür Özel über das Treffen mit Meral Akşener, bevor dieses in der Presse bekannt wurde. Bei dem Gespräch, in dem es um den Prozess der Zusammenarbeit bei den Kommunalwahlen gehen soll, wird erwartet, dass Mansur Yavaş auch dann um die Unterstützung von Meral Akşener in Ankara bittet, wenn in anderen Provinzen keine Zusammenarbeit zustande kommt.
RÜCKTRITTE FOLGTEN AUFEINANDER
Nach den Präsidentschaftswahlen hatte Akşener Kritik an der CHP geübt und erklärt, dass sie in allen 81 Provinzen Kandidaten aufstellen würden; diese Entscheidung wurde im Generalverwaltungsrat der Partei mit Mehrheitsbeschluss angenommen. Während einige Provinzvorsitzende, die sich gegen diese Entscheidung aussprachen, zum Rücktritt gedrängt wurden, trat auch Bahadır Erdem, der gegen die Entscheidung gestimmt hatte, vor kurzem zurück.
ÖZGÜR ÖZEL HIELT AN AUFRUF ZUR ZUSAMMENARBEIT FEST
Demgegenüber setzte der auf dem 38. Ordentlichen Parteitag zum Vorsitzenden gewählte Özgür Özel seine Botschaften an die İYİ-Partei bezüglich einer Zusammenarbeit fort. Özel erklärte in einer Stellungnahme: „Aus alten Freunden werden keine Feinde. Ich halte es nicht für richtig, eine Politik darauf aufzubauen, dass man sich gegenseitig zum Verlieren bringt. Wenn die İYİ-Partei konstruktiv an dieses Thema herangeht – und ich glaube, dass meine persönliche Beziehung zu Frau Meral dazu beitragen wird –, dann ist das möglich.“
CHP-STRATEGEN: PROZESS DER ZUSAMMENARBEIT IN ISTANBUL UND ANKARA NICHT ABGESCHLOSSEN
Andererseits wiesen CHP-Strategen, die das Treffen zwischen Yavaş und Akşener bewerteten, darauf hin, dass der Prozess der Zusammenarbeit in Istanbul und Ankara noch nicht abgeschlossen sei. Die CHP-Strategen, die argumentierten, dass die İYİ-Partei im Falle einer fehlenden Zusammenarbeit und eines daraus resultierenden Verlusts von Istanbul und Ankara als die Partei dastehen würde, die den Verlust verursacht hat, äußerten die Einschätzung: „Nach dem heutigen Treffen werden die İYİ-Partei und Meral Akşener ihre Entscheidung für Istanbul und Ankara noch einmal überdenken.“