HÜDA-PAR-Abgeordneter nimmt erneut den Kemalismus ins Visier
Der HÜDA-PAR-Abgeordnete Faruk Dinç erklärte: „Eigentlich gibt es in diesem Land kaum jemanden, der nicht unter dem Kemalismus gelitten hat, der nicht von dieser Mentalität geschädigt wurde oder sich nicht an ihr gestört hat. Wir machen hier auf eine bestimmte Mentalität aufmerksam. Der 28. Februar ist das Werk dieser Mentalität. Wir sehen, dass sie von Frauenrechten sprechen, aber es ist dieselbe Mentalität, die Frauen das Recht auf Bildung entzogen hat.“
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Der für seine Nähe zur Hisbullah bekannte HÜDA-PAR-Abgeordnete für Mersin, Faruk Dinç, hat bei einer Pressekonferenz in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) erneut den Kemalismus angegriffen.
HÜDA-PAR-Abgeordneter Dinç äußerte sich wie folgt:
„Eigentlich gibt es in diesem Land kaum jemanden, der nicht unter dem Kemalismus gelitten hat, der nicht von dieser Mentalität geschädigt wurde oder sich nicht an ihr gestört hat. Wir machen hier auf eine bestimmte Mentalität aufmerksam. Der 28. Februar ist das Werk dieser Mentalität. Wir sehen, dass sie von Frauenrechten sprechen, aber es ist dieselbe Mentalität, die Frauen das Recht auf Bildung entzogen hat. Sie haben nicht nur das Recht auf Bildung entzogen. Sie haben Frauen das Recht auf Arbeit genommen. Allein wegen des Kopftuchs wurden ihnen sowohl das Recht auf Arbeit als auch das Recht auf Bildung entzogen. Sogar ihre politischen Rechte wurden ihnen genommen.“
ER HATTE BEREITS FRÜHER DEN KEMALISMUS ANGEGRIFFEN
Dinç hatte bereits vor wenigen Tagen in einer Rede vor der Generalversammlung der TBMM den Kemalismus ins Visier genommen. Dinç hatte damals erklärt: „Die Ursache der kurdischen Frage ist der Kemalismus. Die Lösung liegt im Islam. Sie schlagen uns den Kemalismus vor, das Gift der Lösung, und versuchen, uns dieses Gift zu verabreichen. Der Kemalismus ist Gift. Wir werden dieses Gift nicht schlucken. Wir werden mit unserem Heilmittel, dem glorreichen Islam, Brüder sein. Und wir werden alle zusammen, ob Türken, Kurden, Araber oder Zaza, brüderlich in diesem Land leben. Mit denjenigen, die Verleumdungen über uns verbreiten, werden wir uns zudem vor Gericht auseinandersetzen.“