Hulki Cevizoğlu äußert sich zum Supercup-Finale
Der AKP-Abgeordnete Hulki Cevizoğlu äußerte sich zum abgesagten Supercup-Finale mit den Worten: "Zieh das Atatürk-T-Shirt doch in der Türkei an, mein Freund. Gibt es einen Grund, das Volk aufzuwiegeln, nur weil man ein Atatürk-T-Shirt tragen will?"
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Der AKP-Abgeordnete für Istanbul, Hulki Cevizoğlu, warf Galatasaray und Fenerbahçe, die mit Mustafa-Kemal-Atatürk-T-Shirts und Bannern zum Supercup-Finale auflaufen wollten, vor, die "Gesellschaft zu polarisieren".
"ZIEH DAS ATATÜRK-T-SHIRT DOCH IN DER TÜRKEI AN"
In einer Sendung von Haber Global sagte Hulki Cevizoğlu: "Warum macht ihr daraus einen diplomatischen Skandal? Warum wollt ihr die Türkei im Vorfeld der Wahlen über Atatürk polarisieren? Zieh das Atatürk-T-Shirt doch in der Türkei an, mein Freund. Gibt es einen Grund, das Volk aufzuwiegeln, nur weil man in Saudi-Arabien, Belgien, Europa oder am Nordpol ein Atatürk-T-Shirt tragen will? Zieh das Atatürk-T-Shirt doch in der Türkei an."
"WER AUCH IMMER VERANTWORTLICH IST, MUSS SICH VERANTWORTEN"
Cevizoğlu kritisierte zudem, dass das Supercup-Spiel in Saudi-Arabien ausgetragen werden sollte: "Warum spielt ihr das Supercup-Finale zum 100. Jubiläum nicht in Samsun, Izmir, Ankara oder Istanbul? Das Preisgeld beträgt 100 Millionen Dollar, 60 Millionen oder 100 Millionen Lira, was auch immer... Warum spielt ihr das dort, wer hat das entschieden? Ist das 100. Jubiläum nicht das 100. Jubiläum der Türkei? Haben wir die Republik etwa in Saudi-Arabien gegründet? Warum spielt ihr das Spiel zum 100. Jubiläum nicht in der Türkei? Was ist das für eine Schande", sagte er.
Cevizoğlu warf den Präsidenten von Galatasaray und Fenerbahçe vor, eine diplomatische Krise provoziert zu haben, und fügte hinzu: "Warum bringt ihr unsere diplomatischen Beziehungen wegen eines Spiels in diesen Zustand, wer ist dafür verantwortlich? Die beiden Vereinspräsidenten müssen sich verantworten, der Verband muss sich verantworten, wer auch immer es ist, muss sich verantworten. Können die Präsidenten zweier großer Vereine die Menschenmassen, die sie leiten, nicht kontrollieren? Dann sollen sie zurücktreten und gehen. Warum führt euer Fußball zu einer politischen Krise?"