İBB holt Gebäude zurück, die an regierungsnahe Stiftungen vergeben wurden
Die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) hat beschlossen, drei Gebäude zurückzufordern, die zuvor an Stiftungen und Vereine vergeben worden waren. Unter diesen Gebäuden befindet sich auch ein Wohnheim der İlim Yayma Cemiyeti, deren Vorsitzender Bilal Erdoğan ist.
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Die dritte Sitzung der Juni-Versammlung des Istanbuler Stadtparlaments (İBB Meclisi) fand unter der Leitung des stellvertretenden Parlamentspräsidenten Gökhan Gümüşdağ in Saraçhane statt. Während der Sitzung wurden wichtige Beschlüsse zur Rückforderung von Gebäuden gefasst, die in der Vergangenheit an Stiftungen übergeben worden waren.
Zunächst wurde das 2017 mit der Aziz Mahmut Hüdayi Vakfı geschlossene Dienstleistungsprotokoll bezüglich der Studentenwohnheime für Mittel- und Hochschulbildung aufgehoben. In diesem Rahmen wurde der Vorschlag zur Rückforderung der der Stiftung in Kadıköy und Üsküdar zugewiesenen Wohnheimgebäude mit Stimmenmehrheit angenommen.
AUCH WOHNHEIM DER İLİM YAYMA CEMİYETİ ZURÜCKGEFORDERT
Das İBB-Parlament annullierte zudem das 2017 mit der İlim Yayma Cemiyeti geschlossene Protokoll. Die Entscheidung, das der Gesellschaft in Eyüpsultan zugewiesene Wohnheimgebäude zurückzufordern, wurde trotz der Einwände der AKP-Fraktion mit Stimmenmehrheit gebilligt.
ZUWESUNG DES KULTURZENTRUMS GEÄNDERT
In der Sitzung wurde darüber hinaus beschlossen, die Zuweisung des Tarık Zafer Tunaya Kulturzentrums an das Ministerium für Kultur und Tourismus aufzuheben und dieses Zentrum der Stadtverwaltung Beyoğlu für einen Zeitraum von 5 Jahren unentgeltlich zuzuweisen. Diese Entscheidung kam als Teil eines Beharrungsbeschlusses des İBB-Parlaments aus dem Jahr 2023 auf die Tagesordnung.