Imamoğlus Botschaft an die Jugend zur Abwanderung ins Ausland: 'Wir werden diesen Niedergang beenden'

Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte Bürgermeister von Istanbul und Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, machte auf den Trend zur Abwanderung junger Menschen ins Ausland aufmerksam und erklärte: „Wir werden diesen Niedergang beenden.“ İmamoğlu betonte, dass Probleme wie Bildungsmängel, wirtschaftliche Schwierigkeiten und Ungerechtigkeit die Jugend in die Hoffnungslosigkeit treiben, und fügte hinzu: „Wir werden unseren jungen Menschen wieder Gründe geben, in diesem Land zu leben.“

12punto

Der seit etwa drei Monaten im Silivri-Gefängnis inhaftierte Bürgermeister von Istanbul (İBB) und Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, erläuterte in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Kanal die Gründe für den Trend junger Menschen, ins Ausland zu gehen, und sagte: „Wir werden diesen Niedergang beenden“ sagte er.

İmamoğlu betonte, dass Probleme in vielen Bereichen, von der Bildung bis zur Justiz, die Jugend in die Hoffnungslosigkeit treiben, und gab folgende Erklärung ab: „Wir werden unseren jungen Menschen Gründe geben, in diesem schönen Land zu leben, zu arbeiten und produktiv zu sein.“ Er fügte hinzu:


İmamoğlu erklärte, dass das Klima der Unsicherheit im Land dazu führe, dass junge Menschen ihre Zukunft in anderen Ländern suchten. Er betonte, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Türkei nur einer kleinen Minderheit zugutekämen, Bildung und Wissenschaft einen Rückschritt erlebten und die Arbeitslosigkeit ein ernstes Ausmaß erreicht habe. Zudem wies er darauf hin, dass die Lebenshaltungskosten und Ungerechtigkeiten von Tag zu Tag zunähmen.

„KANN ES EIN GRÖSSERES EXISTENZIELLES PROBLEM GEBEN?“

İmamoğlu erinnerte daran, dass 14-jährige Schüler, die bei der Prüfung für den Übergang in weiterführende Schulen (LGS) Spitzenleistungen erbrachten, bereits vor Abschluss ihrer Schulausbildung Stipendien von den besten Universitäten der Welt erhielten und es nicht einmal für nötig hielten, an der Universitätsaufnahmeprüfung in der Türkei teilzunehmen. „Wir verlieren diese Schüler, die das Gehirn der Türkei sind. Kann es für ein Land ein größeres existenzielles Problem geben?“ fragte er.

İmamoğlu erklärte, dass das derzeitige System niemandem außer einer Handvoll Minderheiten nütze, dass dieser Niedergang enden werde und dass junge Menschen wieder den Wunsch verspüren würden, in diesem Land zu leben, zu produzieren und zu arbeiten. „Wir vertrauen auf das Talent, die Entschlossenheit und den Fleiß unserer Jugend. Auch sie werden diesem Land wieder vertrauen.“ schloss er seine Worte.