Imamoğlus Botschaft zum 19. Mai: Er klärt das Foto auf

Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, und seine Delegation legten anlässlich des Gedenktages an Atatürk sowie des Jugend- und Sportfeiertages am 19. Mai einen Kranz am Republikdenkmal auf dem Taksim-Platz nieder. Nach der Zeremonie beantwortete İmamoğlu Fragen von Journalisten und teilte seine Botschaft zum 19. Mai.

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Der Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, nahm an der Zeremonie zum Gedenktag an Atatürk sowie zum Jugend- und Sportfeiertag am 19. Mai am Republikdenkmal auf dem Taksim-Platz teil.

Nach der Zeremonie gab İmamoğlu folgende Botschaft ab:

"Wir feiern unseren Gedenktag an Atatürk sowie den Jugend- und Sportfeiertag am 19. Mai. Es ist der kritischste Moment des Befreiungskampfes, angeführt von einem sehr entschlossenen, 38-jährigen jungen Mann. Es ist der Tag, an dem unser Atatürk vor 105 Jahren von Istanbul, Beşiktaş, in Samsun ankam; es ist der erste Schritt der Entschlossenheit. Mit diesem ersten Schritt begann das Erwachen der Nation und ein gewaltiger nationaler Kampf – von Frauen, Männern, Jungen und Alten; ein Kampf für Freiheit und Unabhängigkeit, der schließlich dazu führte, dass unsere Nation 1920 zuerst das Parlament und 1923 die Republik gründete.

Wir alle schulden Atatürk, seinen Waffenbrüdern, seinen Weggefährten und unserer Nation großen Dank. Atatürk im 21. Jahrhundert zu gedenken, bringt auch andere Verantwortlichkeiten mit sich. Von Bildung bis Gesundheit, von Sport bis Kultur und Kunst, von Industrie bis Wissenschaft und Technologie und natürlich in Bezug auf Gerechtigkeit und Demokratie. Es ist eine große Verantwortung, in all diesen Bereichen das höchste Niveau zu erreichen.

Diese Verantwortung liegt bei jedem Einzelnen der Gesellschaft, aber noch mehr bei uns Führungskräften. Wir sind entschlossen, all diese genannten Gefühle in unserem schönen Istanbul mit unserer Nation zu teilen."

ERKLÄRUNG ZU EFE DIALLO ERCAN

Auf die Frage nach dem 8-jährigen Efe Diallo Ercan, der aufgrund eines Fotos, das bei der Zeremonie zum 23. April auf dem Taksim-Platz mit Ekrem İmamoğlu aufgenommen wurde, rassistischen Angriffen ausgesetzt war, antwortete İmamoğlu wie folgt:

"Er ist unser Kind, ein Teil türkisch, ein Teil afrikanischer Herkunft. Er kommt mit seiner Großmutter, die sagt: 'Ich konnte ihn zu Hause nicht halten, er wollte voller Begeisterung zum Feiertag kommen.' Er ist ein autistisches Kind, aber intelligent und sehr emotional. Sie haben gesehen, mit welcher Ernsthaftigkeit er zum Feiertag gekommen ist. Er fragte: 'Wo finden heute Abend die Veranstaltungen statt?' Er fragte nach verschiedenen Bezirken. Die Begeisterung, an ihnen teilzunehmen, erfüllt das Herz auf eine ganz besondere Weise. Ich wünsche diesem Kind und unseren anderen Kindern schöne Feiertage."