Imamoğlus Reaktion auf Üsküdar: 'Sie schämen sich nicht vor dem Volk...'

Ekrem İmamoğlu reagierte auf die Verhaftung der CHP-Gemeinderätin Amine Cansu Çelik vor der Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters in Üsküdar.

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Der gewählte Bürgermeister der Istanbuler Stadtverwaltung, Ekrem İmamoğlu, äußerte sich auf seinem Social-Media-Konto empört über die Verhaftung der CHP-Gemeinderätin Amine Cansu Çelik vor der Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters von Üsküdar.

In seinem Beitrag bewertete İmamoğlu die Verhaftung von Çelik im Zusammenhang mit „einer einzigen Stimme“ und erklärte: „Haben Sie Amine Cansu Çelik ins Gefängnis gesteckt, weil sie das Gewissen, die Tugend, die Ehrlichkeit und die Tapferkeit gezeigt hat, die einer türkischen Frau gebühren? Ohne auch nur einen Gedanken an ihr 3-jähriges Baby zu verschwenden, haben Sie ihr die Freiheit für eine einzige Stimme geraubt!“

İmamoğlu setzte seine scharfe Kritik fort und fragte: „Was ist das für eine Unterdrückung? Wer sind Sie? Wann sind Sie aufgetaucht?“ In seinem Beitrag, in dem er Demokratie, Freiheit und den Willen des Volkes betonte, sagte er: „Wer sind Sie? Ein Mensch sollte ein wenig Schamgefühl haben. Dass Sie sich nicht vor dem Volk schämen, haben wir verstanden. Haben Sie denn gar keine Gottesfurcht mehr?“

In seiner politischen Bewertung zu Üsküdar nahm İmamoğlu die Regierung ins Visier. „Wofür? Erdoğan wollte Üsküdar... Er konnte es nicht verkraften, Üsküdar zu verlieren. Ist Üsküdar etwa Ihr Privateigentum?“, fragte İmamoğlu und rief die 87 Millionen Bürger zum „Nachdenken“ auf.

Am Ende seines Beitrags sagte İmamoğlu: „Es ist an der Zeit, auf diese eigennützige und rücksichtslose Ordnung zu antworten!“ und schloss seine Nachricht mit den Worten: „Lass den Menschen leben, damit der Staat leben kann!“