Israel setzt Bilal Erdoğan auf die schwarze Liste: Einreiseverbot verhängt
Israel hat 29 türkischen Staatsbürgern aufgrund von Boykottaufrufen gegen Israel und anti-israelischer Rhetorik die Einreise verboten. Zu den Personen auf der Verbotsliste gehören auch Bilal Erdoğan, der Sohn von Präsident Erdoğan, sowie der ehemalige Leiter der Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbaş.
12punto
Israel hat 29 türkische Staatsbürger, die in jüngster Zeit durch anti-israelische Äußerungen und Handlungen aufgefallen sind, auf eine schwarze Liste gesetzt und ihnen die Einreise in das Land untersagt.
Die Entscheidung wurde auf Vorschlag des israelischen Ministers für Diaspora-Angelegenheiten und zur Bekämpfung des Antisemitismus, Amichai Chikli, getroffen.
BILAL ERDOĞAN, ALI ERBAŞ UND WEITERE PERSONEN AUF DER VERBOTSLISTE
Zu den Personen auf der Verbotsliste zählen neben Bilal Erdoğan, dem Sohn des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, auch der ehemalige Leiter der Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbaş.
Darüber hinaus wurden auch der Vorsitzende der Hilfsorganisation IHH, Bülent Yıldırım, sowie weitere Personen in diese Liste aufgenommen.
Nach Angaben der israelischen Regierung wurde dieser Schritt damit begründet, dass die auf die schwarze Liste gesetzten Personen anti-israelische Rhetorik verbreitet, zu Boykotten aufgerufen und anti-israelische Kampagnen organisiert hätten. Israelische Behörden erklärten, die betroffenen Personen hätten mit diesen Handlungen versucht, in der Öffentlichkeit eine negative Stimmung gegenüber Israel zu erzeugen.