Ist Meral Akşener die Beschwerdeführerin? Behauptung regierungsnaher Medien sorgt für Aufsehen

Regierungsnahen Medienberichten zufolge soll Meral Akşener diejenige sein, die İbrahim Özkan, einen Berater von Ekrem İmamoğlu, bei der Finanzkriminalitätsbehörde MASAK angezeigt hat. Es wird behauptet, dass Akşener den Anstieg des Vermögens von Özkan als verdächtig eingestuft und die Überprüfung seiner Konten sowie die Beschlagnahmung seines Vermögens gefordert habe.

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Die regierungsnahe Zeitung Yeni Şafak behauptet, dass die ehemalige Vorsitzende der İYİ-Partei, Meral Akşener, İbrahim Özkan, einen Berater des CHP-Präsidentschaftskandidaten Ekrem İmamoğlu, bei der Finanzkriminalitätsbehörde MASAK angezeigt habe. Özkan, der stellvertretender Fraktionsvorsitzender der İYİ-Partei in der Stadtverordnetenversammlung von Istanbul (İBB) war, wurde am 1. November 2024 zum Berater von İmamoğlu ernannt.

Dem Bericht von Yeni Şafak zufolge erklärte Akşener in ihrem Antrag, dass das Vermögen von Özkan schnell angewachsen sei, und forderte eine detaillierte Prüfung seiner Konten.

BESCHLAGNAHMUNG DES VERMÖGENS GEFORDERT

In dem Antrag, den Akşener über ihren Anwalt Abdullah Ören einreichte, wurde zudem die Beschlagnahmung des Vermögens von Özkan gefordert, der nach seinen Tätigkeiten als Bezirksvorsitzender der İYİ-Partei in Sancaktepe und stellvertretender Fraktionsvorsitzender in der İBB am 1. November 2024 zum politischen Berater von İmamoğlu ernannt worden war.

DAS WIRD IM ANTRAG GEFORDERT

Die Bankkonten von Özkan und seiner Familie sowie die seit 2017 getätigten Finanztransaktionen sollen ermittelt werden.

Unternehmen, an denen Özkan und seine Familienmitglieder beteiligt sind oder die sie besitzen, sollen identifiziert und untersucht werden, ob diese in geschäftlichen Beziehungen zur Stadtverwaltung Istanbul (İBB) oder deren Tochtergesellschaften stehen.

Ungewöhnliche Bewegungen auf den Bankkonten sollen festgestellt und bei verdächtigen Geldtransaktionen ein internationaler Austausch von Finanzinformationen eingeleitet werden.

Die Herkunft des beweglichen und unbeweglichen Vermögens von Özkan und seiner Familie soll untersucht und Transaktionen über Unternehmen oder Dritte geprüft werden.

Die Gründe für die Zu- und Abnahmen des Vermögens von Özkan und seiner Familie seit 2017 sollen detailliert ermittelt werden.

Es soll festgestellt werden, ob der Verdacht besteht, dass Özkan direkt oder indirekt illegale Einkünfte erzielt oder diese Einkünfte zum Erwerb von Vermögenswerten verwendet hat.

Sollten Verstöße gegen die entsprechenden Artikel des türkischen Strafgesetzbuches (TCK) oder des Steuerverfahrensgesetzes festgestellt werden, sollen rechtliche Schritte eingeleitet werden.

İmamoğlu hatte in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass die Vermögenswerte von ihm nahestehenden Personen eingefroren wurden.