İYİ-Partei-Abgeordneter Çömez teilt Nachricht eines in Silivri inhaftierten Studenten: 'Wir sind die Zukunft dieses Landes'
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei, Turhan Çömez, besuchte den Universitätsstudenten Narsay Ergün, der im Marmara-Gefängnis in Silivri inhaftiert ist. Ergün erklärte, er sei wegen seiner Teilnahme an den Protesten in Saraçhane verhaftet worden und sagte: „Wir fordern Recht, Gesetz und Gerechtigkeit. Die Jugend soll die Hoffnung nicht verlieren, denn wir sind die Zukunft dieses Landes.“
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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei, Turhan Çömez, teilte bei seinem gestrigen Besuch im Marmara-Gefängnis in Silivri die Nachricht des Universitätsstudenten Narsay Ergün, der verhaftet wurde, weil er an den Protesten teilgenommen hatte, die nach der Ingewahrsamnahme des Bürgermeisters der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, begannen.
"WIR VERTRAUEN UNSEREM VOLK, VERTRAUEN AUCH SIE UNS"
Ergün äußerte in seiner Nachricht: "Ich bin im Recht und stolz darauf, hier zu sein. Wir sind für euch alle hier. Wir fordern Recht, Gesetz und Gerechtigkeit. Unsere jungen Geschwister sollen die Hoffnung nicht verlieren. Denn wir sind die Zukunft dieses Landes. Wir vertrauen unserem Volk, vertrauen auch Sie uns."
"Da habt ihr es, das 'Jahrhundert der Türkei' eines tyrannischen Systems"
Çömez erklärte über eine Social-Media-Plattform Folgendes:
"Narsay, Student im 2. Semester Informatik an der Beykent-Universität: 'Ich war bei der Kundgebung in Saraçhane. Ich war müde, weil ich lange gestanden hatte, und als ich mich kurz hinsetzte, um mich auszuruhen, kamen Polizisten und nahmen mich mit. Sie legten mir Handschellen auf den Rücken und drückten mich zu Boden. Sie traten auf mich ein, einer trat mir gegen den Hals. (Die Spuren der Handschellen an seinen Handgelenken und die Tritte an seinem Hals waren noch immer zu sehen.) Sie warfen die festgenommenen Jugendlichen übereinander. Zwischendurch wurde Tränengas auf uns gesprüht. Wir mussten lange im Bus warten, bis wir zur Polizeidienststelle gebracht wurden. Es gab Freunde im Bus, die sich in die Hose machten. Mesut hatte Brüche am Bein und an den Rippen. Er blieb eine Woche lang in diesem Zustand im Gefängnis, bevor sie ihn ins Krankenhaus brachten…' Da habt ihr es, das 'Jahrhundert der Türkei' eines tyrannischen Systems!"