İYİ-Parteimitglied Çömez deckt Luxusausgaben des Präsidiums für Religionsangelegenheiten auf: '7 Millionen TL für Toiletten ausgegeben!'
Das Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet), das bereits mehrfach wegen Luxusausgaben in der Kritik stand, sieht sich nun mit bemerkenswerten Vorwürfen des İYİ-Parteibabgeordneten für Balıkesir, Turhan Çömez, konfrontiert. Çömez hat eine parlamentarische Anfrage zur Renovierung der Toiletten im Hauptgebäude des Präsidiums in Ankara eingereicht, bei der Kosten in Höhe von 7 Millionen TL entstanden sein sollen und das Vergabeverfahren im Einladungsverfahren durchgeführt wurde.
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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei, Turhan Çömez, hat über seinen Social-Media-Account und durch eine parlamentarische Anfrage an die Große Nationalversammlung der Türkei ernsthafte Fragen zur Toilettenrenovierung im Hauptgebäude des Präsidiums für Religionsangelegenheiten in Ankara gestellt. Çömez teilte die Details dieser umstrittenen Ausgaben mit der Öffentlichkeit und forderte eine Stellungnahme der Verantwortlichen.
Turhan Çömez erklärte, dass 7 Millionen TL für die Renovierung von 13 Toiletten im erst 20 Jahre alten Gebäude des Präsidiums für Religionsangelegenheiten ausgegeben wurden. In der von Çömez eingereichten Anfrage wurde zudem der Vorwurf erhoben, dass die Ausschreibung im Einladungsverfahren durchgeführt wurde und der Auftrag an ein Unternehmen vergeben wurde, das dem Sohn des stellvertretenden Vorsitzenden von Memur-Sen, Hacı Bayram Tombul, gehört.
"WAS SOLL DIESE VORLIEBE FÜR LUXUSTOILETTEN?"
Çömez äußerte sich in seinem Social-Media-Beitrag wie folgt:
„Die Vorliebe für Luxusautos haben wir ja verstanden, aber was soll diese Vorliebe für Luxustoiletten? Sie renovieren die Toiletten eines brandneuen Gebäudes und haben 7 Millionen TL für die Sanierung von 13 Toiletten ausgegeben. Zudem wurde der Auftrag im Einladungsverfahren an den Sohn eines stellvertretenden Gewerkschaftsvorsitzenden vergeben. Wir wollten in Ihrem Namen fragen: Was ist der wahre Hintergrund dieser Angelegenheit?“
Die im Parlament eingereichte Anfrage enthält folgende Fragen:
- Wann wurde das Hauptgebäude des Präsidiums für Religionsangelegenheiten erbaut?
- Stimmt die Information, dass das Gebäude erst 20 Jahre alt ist?
- Wurden tatsächlich 7 Millionen TL für die Renovierung von 13 Toiletten ausgegeben? Wurde dieses Budget aus dem Haushalt des Präsidiums für Religionsangelegenheiten oder aus dem Budget der Türkischen Religionsstiftung (Türkiye Diyanet Vakfı) finanziert?
- Nach welcher Methode wurde die Ausschreibung durchgeführt und welche Unternehmen wurden dazu eingeladen?
- Gehört das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten hat, dem Sohn des stellvertretenden Vorsitzenden von Memur-Sen, Hacı Bayram Tombul?
WAS IST DER GRUND FÜR DEN 42-PROZENTIGEN ANSTIEG IM HAUSHALT?
Çömez erinnerte zudem daran, dass der Haushalt des Präsidiums für Religionsangelegenheiten für 2025 einen Anstieg von 42 Prozent gegenüber 2024 aufweist, und betonte, dass erklärt werden müsse, für welche Posten dieser Anstieg verwendet werden soll.