İYİ Parti gibt 6 weitere Kandidaten bekannt: İBB-Kandidat Buğra Kavuncu kritisiert die Opposition

Die İYİ Parti hat ihre Bürgermeisterkandidaten für die Istanbuler Bezirke Bağcılar, Beylikdüzü, Başakşehir, Sancaktepe, Sultanbeyli und Sultangazi bekannt gegeben.

Ercan Küçük

Ercan KÜÇÜK - 12punto.com.tr

Im Vorfeld der Kommunalwahlen setzen die Parteien die Bekanntgabe ihrer Kandidaten fort. Bei einem Treffen in der Istanbuler Parteizentrale der İYİ Parti wurden 6 weitere Bürgermeisterkandidaten für die Bezirke vorgestellt. Der Kandidat für das Amt des Istanbuler Oberbürgermeisters (İBB), Buğra Kavuncu, sprach bei dem Treffen und erklärte, dass man sowohl von der Regierung als auch von der wichtigsten Oppositionspartei angegriffen werde.

Die İYİ Parti, die beschlossen hat, bei den Wahlen „frei und unabhängig“ anzutreten, setzt die Vorstellung ihrer Kandidaten fort. Bei der Pressekonferenz in der Istanbuler Parteizentrale wurden die Bürgermeisterkandidaten für 6 Bezirke bekannt gegeben. Die Kandidaten sind wie folgt:

Bağcılar: Eyüp Ali Özdemir

Başakşehir: Tevfik Atakan Şakar

Beylikdüzü: Erol Karapınar

Sancaktepe: Cemal Doğan

Sultanbeyli: Fatih Karakaş

Sultangazi: Hüseyin Ündeş

Nach der Bekanntgabe der Kandidaten hielt İBB-Kandidat Buğra Kavuncu eine Rede. Ohne Namen zu nennen, kritisierte Kavuncu die CHP scharf: „Wenn wir auch nur die kleinste Kritik äußern, reagieren die Oppositionspartei und ihre Funktionäre heute mit ebenso heftigen Angriffen, wie es die Regierung einst tat. Die Trolle der besagten Partei üben sehr scharfe Kritik.“

Kavuncu erinnerte an den Ausspruch von Präsident Erdoğan „Wer nicht Partei ergreift, wird neutralisiert“ und wies darauf hin, dass dieser Ausdruck nun von der wichtigsten Oppositionspartei, der CHP, gegen sie verwendet werde.

Kavuncu betonte, dass die meisten der von ihnen kritisierten Probleme Istanbuls auf die Regierung zurückzuführen seien, und fügte hinzu, dass man sich gegen das angestrebte Zweiparteiensystem wehre.

In seiner Erklärung sagte Kavuncu: „Diejenigen, die das absurde Präsidialsystem nicht wollen, handeln nach der Logik einer zweipoligen Parteienstruktur.“