Antwort der İYİ Parti zur 'Zusammenarbeit': Was hat sich geändert?
Der stellvertretende Vorsitzende der İYİ Parti, Şükrü Kuleyin, äußerte sich zu den Diskussionen über eine mögliche 'Zusammenarbeit'.
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Der stellvertretende Vorsitzende der İYİ Parti, Şükrü Kuleyin, beantwortete die Fragen von Mehmet Akif Ersoy auf HaberTürk TV.
Kuleyin ging auf die Gespräche über eine Zusammenarbeit ein und sagte: "Ich persönlich hatte meine Meinung vor zwei Monaten mit 'Nein' kundgetan. Was hat sich in zwei Monaten geändert, dass ich nun 'Ja' sagen sollte? Ist der Dollarkurs gefallen oder ist etwas anderes passiert?"
"SIE HATTEN HERRN KILIÇDAROĞLU NICHT FÜR DAS PARTEIVORSITZENDENAMT FÜR GEEIGNET GEHALTEN"
Kuleyins Erklärung lautet wie folgt:
"Unsere Parteivorsitzende Meral Akşener hat recht behalten. Sie hielten Herrn Kemal Kılıçdaroğlu, den sie vor sechs Monaten noch für das Präsidentschaftsamt für geeignet hielten, nicht für das Amt des Vorsitzenden der Cumhuriyet Halk Partisi für geeignet; das ist ein Widerspruch. Wenn wir von Wandel sprechen, dann wollen wir eine prinzipientreue Politik betreiben.
Wir haben das Präsidentschaftsamt nicht angestrebt. Unsere Parteivorsitzende hat dies mehrfach erklärt. Drei Jahre lang sind wir mit unseren Delegationen Schritt für Schritt durch die Türkei gereist. Wir haben keinerlei politische Werbung gemacht. Wir haben uns nach dem Befinden unserer Handwerker erkundigt. Der Kandidat der İYİ Parti war zu keinem Zeitpunkt Ekrem İmamoğlu oder Mansur Yavaş. Wir haben lediglich den Wunsch des Volkes auf den Tisch gebracht. Auch das wurde nicht akzeptiert.
Sie haben uns heute besucht, sie waren willkommen. Unsere Parteivorsitzende wird uns am Montag berichten, was besprochen wurde, und wir werden dort eine Abstimmung durchführen. Aber wenn Sie nach meiner persönlichen Meinung fragen: Ich bin gegen die Idee eines Bündnisses. Bei anderen Entscheidungen respektiere ich die Tendenz der Partei."
"ZUSAMMENARBEIT IST SEHR SCHWIERIG"
Auf die Frage von Mehmet Akif Ersoy, ob die Möglichkeit einer 'Zusammenarbeit' bestehe, antwortete Kuleyin: "Sehr schwierig, es ist deshalb so schwierig, weil wir sehr traurig sind. Unserer Parteivorsitzenden wurde großes Unrecht getan. Wir verzeihen die Ereignisse vom 3. bis 6. März nicht. Uns wurde großes Unrecht getan."