İYİ-Parti-Abgeordneter Ümit Dikbayır aus seiner Partei ausgeschlossen

Über den Abgeordneten der İYİ-Partei für Sakarya, Ümit Dikbayır, der am 22. November mit dem Antrag auf endgültigen Ausschluss an das gemeinsame Disziplinarkomitee der İYİ-Partei verwiesen wurde, ist eine Entscheidung gefallen.

İHA

In der İYİ-Partei endete die Debatte, die mit dem Vorwurf begann, dass der Sakarya-Abgeordnete Ümit Dikbayır – der vor den Wahlen am 14. Mai zu den engen Vertrauten der Parteivorsitzenden Meral Akşener zählte – die Bankkonten der Familie Akşener und der Büroleiterin Esma Bekar auf illegalem Wege habe prüfen lassen, mit einem Parteiausschluss.

Die Vorsitzende der İYİ-Partei, Meral Akşener, hatte im vergangenen Monat die Überweisung von Dikbayır an das Disziplinarkomitee mit dem Antrag auf „endgültigen Ausschluss“ gefordert.

Am 22. November gab die İYİ-Partei bekannt, dass einstimmig beschlossen wurde, eine Untersuchung gegen den an das Disziplinarkomitee verwiesenen Ümit Dikbayır einzuleiten, eine Stellungnahme von ihm einzufordern und dem Antrag auf vorläufige Maßnahmen stattzugeben.

AUSSCHLUNGSGRUND BEKANNT GEGEBEN

Wie bekannt wurde, hat das gemeinsame Disziplinarkomitee der İYİ-Partei heute die Entscheidung zum Ausschluss von Dikbayır getroffen. Als Grund für den Ausschluss wurde angegeben, dass er der Partei durch seine Äußerungen in den Medien geschadet habe.

Dikbayır hatte zuvor selbst Strafanzeige gegen sich erstattet, unter anderem wegen der Vorwürfe, die Bankkonten von Meral Akşener geprüft und finanzielle Beziehungen zu Kommunalverwaltungen unterhalten zu haben.

Dikbayır hatte zudem bei der Präsidentschaft der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) die Aufhebung seiner parlamentarischen Immunität beantragt.