Justiz-Kritik von Ekrem İmamoğlu: 'Keine Beweise, kein Verbrechen'
Der Präsidentschaftskandidat der CHP und Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat scharf auf die Situation seines Anwalts Mehmet Pehlivan reagiert, der seit dem 23. März inhaftiert ist. İmamoğlu erklärte: „Dies ist eine juristische Schande. Pehlivan hat lediglich seine Pflicht erfüllt; es gibt keine Beweise, kein Verbrechen.“
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Gegen die Entscheidung zur Fortdauer der Untersuchungshaft von Mehmet Pehlivan, der seit dem 23. März 2025 im Gefängnis von Silivri inhaftiert ist, kam scharfe Kritik von seinem Mandanten und dem Bürgermeister der Stadt Istanbul, Ekrem İmamoğlu. İmamoğlu, der argumentiert, dass Pehlivan nur deshalb seiner Freiheit beraubt wurde, weil er seine anwaltliche Tätigkeit ausübte, bezeichnete den Prozess als eine „Zeit, in der das Recht mit Füßen getreten wird“.
„ER GING ZUM STAATSANWALT UND WURDE VERHAFTET: ES GIBT KEINE BEWEISE“
İmamoğlu äußerte sich in einer schriftlichen Erklärung aus seinem Büro für die Präsidentschaftskandidatur wie folgt:
„Mein Anwalt Mehmet Pehlivan wurde im Justizgebäude verhaftet, nachdem er einer Vorladung des Staatsanwalts gefolgt war. Er ist weder geflohen noch hat er sich versteckt. Das einzige angebliche Beweismittel gegen ihn ist die Aussage eines Denunzianten. Diese Aussagen wurden sowohl durch Dokumente entkräftet als auch vom eigenen Anwalt des Denunzianten als Lüge bezeichnet. Dennoch sitzt Pehlivan weiterhin im Gefängnis.“
Der Einspruch gegen die Inhaftierung, der normalerweise innerhalb von 3 Tagen entschieden wird, wurde erst nach genau 20 Tagen beschieden und abgelehnt.
Es gibt keine neuen Entwicklungen in der Akte von Pehlivan, der lediglich seine anwaltliche Pflicht erfüllte; es gibt keine Beweise, kein Verbrechen...
Jeder Tag, den Pehlivan im Gefängnis verbringt, ist ein Eingeständnis dafür, dass ihm Zeit seiner Freiheit gestohlen wird und das Recht auf Verteidigung missachtet wird.
Mein Anwalt Mehmet Pehlivan muss unverzüglich freigelassen werden."