Justizminister Tunç äußert sich zur Entscheidung über den CHP-Parteitag in Istanbul

Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zur Annullierung des CHP-Provinzparteitags in Istanbul und zur Absetzung der Provinzparteileitung.

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Das 45. Zivilgericht erster Instanz in Istanbul hat die Absetzung des auf dem 38. ordentlichen Provinzparteitag der CHP in Istanbul gewählten Vorsitzenden Özgür Çelik und seines Vorstands sowie die Einsetzung eines vorläufigen Vorstands beschlossen. Nach dieser Entwicklung äußerte sich Justizminister Yılmaz Tunç zu dem Thema.

Minister Tunç erklärte, dass das Gericht in dem Verfahren, das von einem Delegierten des CHP-Provinzverbands Istanbul und des Parteitags aufgrund von Vorwürfen der Unregelmäßigkeiten und der Vorteilsnahme eingeleitet wurde, eine einstweilige Verfügung erlassen habe. Im Einklang mit dieser Entscheidung seien der auf dem Parteitag gewählte Provinzvorsitzende und die Vorstandsmitglieder vorläufig von ihren Ämtern suspendiert und durch ein Übergangsgremium ersetzt worden. Zudem sei die Aussetzung der Wahlvorgänge durch den Provinzverband Istanbul im Rahmen des 39. ordentlichen Parteitags beschlossen worden.

Tunç betonte, dass die Entscheidung des Gerichts eine Sicherungsmaßnahme sei, um während des laufenden Gerichtsverfahrens schwer wiedergutzumachende Schäden zu verhindern, und kein endgültiges Urteil darstelle. Er wies darauf hin, dass das Gerichtsverfahren noch andauere und die Möglichkeit bestehe, gegen die Entscheidung Rechtsmittel einzulegen.