Justizminister Yılmaz Tunç stellt sich hinter Akın Gürlek: Angriff auf İmamoğlu

Justizminister Yılmaz Tunç bewertete die Äußerungen des Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, als „Eingriff in das Justizverfahren“. Tunç erklärte: „Es ist keinesfalls legitim, Justizangehörige ins Visier zu nehmen und zu bedrohen. Niemand sollte daran zweifeln, dass rechtliche Schritte eingeleitet werden.“

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Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich zu den Ermittlungen gegen den Bürgermeister der Istanbuler Stadtverwaltung, Ekrem İmamoğlu. Tunç kritisierte die Äußerungen İmamoğlus gegenüber dem Istanbuler Generalstaatsanwalt Akın Gürlek und argumentierte, dass diese Erklärungen einen Eingriff in die Justiz darstellten.

In einem Beitrag über sein Social-Media-Konto äußerte sich Tunç wie folgt:

„Erklärungen, die im Zusammenhang mit den von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Ermittlungen auf Justizangehörige abzielen und bedrohlich sind, sind keinesfalls hinnehmbar. Die Türkei ist ein Rechtsstaat, und gemäß Artikel 138 unserer Verfassung sind Richter unabhängig. Kein Organ, keine Behörde und keine Person darf in die Justiz eingreifen.“

„EINGRIFF IN DIE JUSTIZ IST EINE STRAFTAT“

Tunç betonte, dass die Äußerungen İmamoğlus nach dem türkischen Strafgesetzbuch eine Straftat darstellten, und sagte: „Erklärungen, die mit dem Ziel abgegeben werden, Staatsanwälte, Richter und Gerichte zu beeinflussen, sind mit dem Rechtsstaat unvereinbar. Die bekleideten Ämter rechtfertigen es nicht, Justizangehörige ins Visier zu nehmen und zu bedrohen.“

„NOTWENDIGE SCHRITTE WERDEN EINGELEITET“

Tunç unterstrich die Entschlossenheit, die Unabhängigkeit der Justiz zu schützen, und erklärte: „Niemand sollte daran zweifeln, dass gegen jede Art von Druck und Eingriffsversuch in die Justiz die notwendigen rechtlichen Schritte eingeleitet werden. Die Rechtsstaatlichkeit ist für alle bindend.“