Kabinett tritt morgen zusammen: Die Themen auf dem Tisch stehen fest
Bei der Kabinettssitzung, bei der außenpolitische und sicherheitsrelevante Themen im Vordergrund stehen werden, sollen zahlreiche kritische Punkte erörtert werden – von den Auswirkungen des NATO-Gipfels über den F-35- und CAATSA-Prozess bis hin zu den Spannungen in der Straße von Hormus und dem Prozess für eine „Türkei ohne Terror“.
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Das Präsidialkabinett wird morgen unter dem Vorsitz des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan im Palast zusammenkommen. Es wird erwartet, dass außenpolitische und sicherheitsrelevante Themen die Hauptagenda der Sitzung bestimmen werden.
AUSWIRKUNGEN DES NATO-GIPFELS WERDEN BEWERTET
Im Kabinett soll das diplomatische Bild bewertet werden, das sich nach dem 36. NATO-Gipfel der Staats- und Regierungschefs am 7. und 8. Juli in Ankara ergeben hat. Die Ergebnisse der Vier-Augen-Gespräche und der Delegationsgespräche, die Präsident Erdoğan im Rahmen des Gipfels geführt hat, werden erörtert.
F-35- UND CAATSA-PROZESS AUF DEM TISCH
Die CAATSA-Sanktionen und das F-35-Programm, die nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in der Türkei und dem Treffen zwischen Erdoğan und Trump auf die Tagesordnung kamen, werden ebenfalls zu den wichtigen Themen der Sitzung gehören. Nach Trumps Aussage nach dem Treffen, „Wir werden die Sanktionen aufheben, wir werden die F-35 bewerten“, sollen die Beschränkungen für die Verteidigungsindustrie und die Möglichkeit einer Rückkehr der Türkei in das Programm erörtert werden.
Es wird darauf hingewiesen, dass im F-35-Prozess die Aufhebung der CAATSA-Sanktionen allein nicht ausreichen werde und die Position der Türkei zu den S-400-Luftabwehrsystemen ebenfalls zu den entscheidenden Punkten gehöre. In diesem Rahmen wird erwartet, dass das Kabinett die Optionen auf den Verteidigungs- und Diplomatiekanälen bewertet.
SPANNUNGEN IN DER STRASSE VON HORMUS AUF DER AGENDA
Bei der Sitzung werden zudem die Spannungen zwischen den USA und dem Iran aufgrund der Straße von Hormus thematisiert. Während die gegenseitigen Angriffe andauern, wird erwartet, dass auch Vermittlungsbemühungen, die darauf abzielen, die Parteien wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, auf die Agenda des Kabinetts kommen.
PROZESS FÜR EINE „TÜRKEI OHNE TERROR“ WIRD ERÖRTERT
Im Bereich der inneren Sicherheit soll der aktuelle Stand des zweiten Öffnungsprozesses, der als „Türkei ohne Terror“ bezeichnet wird, bewertet werden. Es heißt, dass die Schritte für gesetzliche Regelungen, die vor der Sommerpause des Parlaments erwartet werden, sowie die aus dem Feld eingehenden nachrichtendienstlichen Informationen bei der Sitzung behandelt werden sollen.