Kandidatur-Krise zwischen Davutoğlu und Babacan: Gespräche ergebnislos beendet
Wie verlautet, sind die Fusionsgespräche zwischen der Gelecek-Partei und der DEVA-Partei, die bei den letzten Parlamentswahlen über die Listen der CHP ins Parlament eingezogen waren, ergebnislos geblieben.
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Die Fusionsgespräche zwischen der Gelecek-Partei und der DEVA-Partei, die bei den letzten Parlamentswahlen über die Listen der Republikanischen Volkspartei (CHP) ins Parlament eingezogen waren, haben zu keinem Ergebnis geführt.
Der Vorsitzende der DEVA-Partei, Ali Babacan, hatte in der Sendung von İsmail Küçükkaya auf Halk TV erklärt: „Unsere Fusionsgespräche mit der Gelecek-Partei dauern an. Entweder kommt es zu einer Fusion oder zur Bildung einer Fraktion. Wir prüfen jedoch, ob diese Fraktion durch die Teilnahme weiterer Parteien aus dem Parlament gestärkt werden kann.“
'ERKLÄRT MICH ZUM PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDATEN'
Dem Bericht von Samet Eker in der Zeitung Türkiye zufolge soll der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, auf das Fusionsangebot von Ali Babacan mit den Worten reagiert haben: „Erklärt mich zum Präsidentschaftskandidaten. Ich möchte als Kandidat gegen Präsident Erdoğan antreten.“
GESPRÄCHE ERGEBNISLOS BEENDET
Der Präsidialrat der DEVA-Partei wies jedoch darauf hin, dass die Präsidentschaftswahl erst in vier Jahren stattfinde, und unterbreitete den Gegenvorschlag: „Es wäre nicht richtig, schon jetzt einen Präsidentschaftskandidaten zu benennen. Ali Babacan sollte der Vorsitzende der neu zu gründenden Partei werden, während Ahmet Davutoğlu Ehrenvorsitzender werden könnte.“ Es wird behauptet, dass dieser Vorschlag von Davutoğlu abgelehnt wurde und die Fusionsgespräche daraufhin ergebnislos endeten.