Kılıçdaroğlu kritisiert Operationen gegen CHP-Kommunen
Kemal Kılıçdaroğlu äußerte in einer Erklärung über soziale Medien seinen Unmut über die Operationen gegen Kommunen der CHP.
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Der ehemalige Vorsitzende der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP), Kemal Kılıçdaroğlu, erklärte in einer Mitteilung über seinen Social-Media-Account, dass die Operationen gegen CHP-geführte Kommunen der Gerechtigkeit und Demokratie schaden würden. Kılıçdaroğlu drückte seine Hoffnung aus, dass die inhaftierten Bürgermeister, darunter die Bürgermeister von Adana, Antalya und Adıyaman sowie der ehemalige Bürgermeister von Izmir und der Provinzvorsitzende von Izmir, so schnell wie möglich freigelassen werden.
Kılıçdaroğlu betonte in seiner Nachricht: "Gerechtigkeit lässt einen aufsteigen; durch Druck und Unterdrückung jedoch verfällt man. Habt keine Angst. Lasst euch nicht beirren. Verfallt nicht in Hoffnungslosigkeit. Je näher das Ende des Tyrannen rückt, desto größer wird seine Unterdrückung!"
Kılıçdaroğlu unterstrich das Verständnis der CHP für eine saubere Politik und erklärte, dass die Partei den Prinzipien der Rechenschaftspflicht und Transparenz verpflichtet sei. Er räumte ein, dass sich Bürgermeister und deren Mitarbeiter Ermittlungen unterziehen könnten, argumentierte jedoch, dass diese Prozesse fair geführt werden müssten.
"Wenn ein Prozess auf Basis der Aussagen von 'Fünferbanden' und von der AKP bereicherten Bauunternehmern geführt werden soll, dann sollten nicht nur unsere CHP-Kommunen, sondern alle Kommunen, die zu öffentlichem Schaden führen, unabhängig von der Parteizugehörigkeit gerecht untersucht werden", sagte er.
Kılıçdaroğlu drückte seine Solidarität aus und sagte: "Ich stehe an der Seite all unserer volksnahen, gemeinwohlorientierten und ehrlichen Bürgermeister sowie unserer Parteimitarbeiter." Zudem bekräftigte er seinen Glauben daran, dass die inhaftierten Bürgermeister ihre Freiheit zurückerlangen und in ihre Ämter zurückkehren werden, und betonte, dass sie ihren Kampf für Demokratie und Gerechtigkeit fortsetzen würden.