Kılıçdaroğlu mit scharfer 'Zwangsverwalter'-Kritik an Özel: 'Der Wolf hat sich ein Lammfell übergeworfen...'

In einer Erklärung, in der er scharf auf die Einsetzung von Zwangsverwaltern reagierte, richtete der ehemalige CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu auch eine Spitze gegen den aktuellen CHP-Chef Özgür Özel bezüglich dessen Normalisierungskurs. Kılıçdaroğlu sagte: „Der Wolf hat sich ein Lammfell übergeworfen; ihr glaubt, er sei nun unser Freund geworden.“

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Nach den Kommunalwahlen vom 31. März reißen die Reaktionen auf die von CHP-Chef Özgür Özel angekündigten Schritte zur Normalisierung und Entspannung nicht ab.

Zuletzt äußerte der ehemalige CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu Kritik an der Einsetzung von Zwangsverwaltern in den DEM-geführten Kommunen, die vor 5 Tagen in Esenyurt und heute Morgen in Mardin, Batman und Halfeti erfolgte.

Kılıçdaroğlus Worte „Der Wolf hat sich ein Lammfell übergeworfen; ihr glaubt, er sei nun unser Freund geworden“ wurden zudem als Kritik an CHP-Chef Özgür Özel interpretiert.

'INDEM MAN DEN DIKTATOR UM GEFALLEN BITTET...'

Kılıçdaroğlu führte seine Worte wie folgt fort:

„Solange er nicht geht, wird sich nichts ändern und nichts verbessern. Gerechtigkeit lässt sich nicht dadurch herstellen, dass man den Diktator um Gefallen bittet. Ohne die Demokratie angesichts der Rechtswidrigkeiten des Palastes zu verteidigen, wird die Zukunft der Türkei nicht erhellt werden!

Zu rechtswidrigen Ernennungen zu schweigen und bei Zwangsverwaltern die Augen zu verschließen, bedeutet, einem antidemokratischen System die Tür zu öffnen. Wir haben keine andere Wahl, als uns nicht spalten zu lassen, sondern uns zu vereinen, zu wachsen und Schulter an Schulter gegen dieses Ein-Mann-Regime zu kämpfen!

Unsere Stimme muss lauter, unser Wille fester und unser Glaube an die Demokratie entschlossener werden; ich rufe jeden Bürger dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und die Türkei der Gerechtigkeit aufzubauen.“