Kılıçdaroğlus scharfe Reaktion auf das Mandat: „Das ist klarer und eindeutiger Landesverrat“
Bei der Fraktionssitzung seiner Partei äußerte sich der CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu zu dem Mandat, das heute auf die Tagesordnung des Parlaments kommt: „Wir wollen keine ausländischen Soldatenstiefel in unserem Land. Wir sagen es ganz offen: Die Einladung ausländischer Soldaten auf das eigene Staatsgebiet ist Landesverrat.“
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Der CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu äußerte sich bei der Fraktionssitzung seiner Partei zu aktuellen Themen.
Kılıçdaroğlu kritisierte die Bestimmungen des Mandats zur Verlängerung des Einsatzes türkischer Soldaten im Irak und in Syrien und erklärte: „Wir wollen in unserem eigenen Land, mit unseren Frauen, Männern und Patrioten, auf unserem heiligen Boden keine ausländischen Soldatenstiefel.“
Kılıçdaroğlu fuhr wie folgt fort:
„Ausländische Soldaten auf das eigene Staatsgebiet einzuladen und ihnen unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung Interventionen zu gestatten, ist klarer und eindeutiger Landesverrat. In was genau sollen ausländische Soldaten in der Türkei intervenieren?
Wenn es um Terrorbekämpfung geht, dann gehen wir selbst. Die Terroristen haben nicht euch angegriffen, sondern mich. Ihr habt eure Kinder gegen Geld zum Militär geschickt, ich habe das nicht getan.“
„SOLL ICH DIR ETWA VERTRAUEN?“
„Sie wollen den Preis für den Abschuss der SİHA durch die USA einfordern. Erzählt das jemand anderem. Warum habt ihr den Pfarrer ausgeliefert? Ihr habt den Pfarrer übergeben, wie soll ich euch da vertrauen? Habt ihr nicht gesagt, solange diese Seele in diesem Körper ist, werde ich ihn nicht ausliefern? Im Fall des Mordes an Jamal Khashoggi kam eine Drohung, und sie haben die Akte an Saudi-Arabien übergeben. Soll ich etwa dir vertrauen?“
„WIR WERDEN SIE AUS DIESEM LAND SCHICKEN“
„Im Nordirak haben sie unseren Soldaten Säcke über den Kopf gestülpt; was hat er gesagt: ‚Sollen wir etwa eine Note schicken, eine Musiknote?‘, hat er das nicht gesagt? Sie haben die Mavi Marmara für 20 Millionen Dollar verkauft. Wissen wir das etwa nicht? Wenn ihr ausländische Soldaten einladet, werden wir uns als alle CHP-Mitglieder ihnen entgegenstellen und sie aus diesem Land schicken.“