Kılıçdaroğlus 'Zwangsverwalter'-Vorstoß erreicht Silivri! Wie reagierte Ekrem İmamoğlu?
Die politische Dynamik innerhalb der CHP nimmt vor dem Prozess zur Annullierung des Parteitags vom November 2023 zu. Sollte das Gericht auf „absolute Nichtigkeit“ entscheiden, stehen Spekulationen im Raum, dass Kemal Kılıçdaroğlu erneut Parteivorsitzender werden könnte. Einschätzungen zu diesem Verfahren wurden Ekrem İmamoğlu in Silivri übermittelt.
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Vor dem Prozess zur Annullierung des Parteitags der CHP vom November 2023 hat die politische Aktivität innerhalb der Partei an Fahrt gewonnen. Die Verhandlung ist für den 30. Juni angesetzt. Auf dem Parteitag im November war Özgür Özel mit den Stimmen von 812 Delegierten zum Vorsitzenden gewählt worden; der vorherige Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu, der 536 Stimmen erhielt, hatte seinen Posten verloren.
KILIÇDAROĞLUS ANTWORT AN İMAMOĞLU ÜBERMITTELT
Es wurde jedoch behauptet, dass das Gericht in dem Verfahren, das wegen des Vorwurfs der Unregelmäßigkeit des besagten Parteitags eingeleitet wurde, auf „absolute Nichtigkeit“ entscheiden könnte. In diesem Fall könnte der Parteitag für vollständig ungültig erklärt werden, was Spekulationen darüber aufkommen ließ, dass Kılıçdaroğlu erneut Parteivorsitzender werden könnte.
Während der Prozess näher rückt, trafen sich das CHP-Parteiratsmitglied Engin Özkoç und der Bürgermeister der Stadt Mersin, Vahap Seçer, mit dem in Silivri inhaftierten Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu. Bei dem Treffen wurden İmamoğlu die Einschätzungen Kılıçdaroğlus zum Verfahren wegen absoluter Nichtigkeit übermittelt.
"ER HÄTTE SICH AUCH ÜBER EINE ANDERE ANTWORT GEFREUT"
Vahap Seçer äußerte sich zu dem Treffen wie folgt: "Herr İmamoğlu hatte bereits erwähnt, dass er diese Themen schon bei einem früheren Besuch von Herrn Kılıçdaroğlu angesprochen hatte. Das war auch in der Presse thematisiert worden. Es wurden erneut dieselben Dinge besprochen. Wir haben ihm jedoch die Antwort von Herrn Kılıçdaroğlu zu diesem Thema übermittelt. Natürlich hätte er sich auch über eine andere Antwort gefreut. Wir hätten uns auch darüber gefreut. Vielleicht hätte sich die Öffentlichkeit beruhigt, aber unter diesen Umständen werden wir nun entsprechend der weiteren Entwicklungen unsere Haltung zeigen."