„İmamoğlu her yerde“-Aufkleber sorgen in Kocaeli für Spannungen

Im Bezirk Derince in Kocaeli lösten Aufkleber mit der Aufschrift „İmamoğlu her yerde“ (İmamoğlu ist überall), die von CHP-Jugendlichen angebracht wurden, den Unmut des AKP-Bezirksvorsitzenden Mustafa Tırpan aus. Tırpan drohte den Jugendlichen über soziale Medien.

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Im Bezirk Derince in Kocaeli sorgte das Anbringen von Aufklebern mit dem Namen von Ekrem İmamoğlu durch CHP-Jugendliche für Verärgerung beim AKP-Bezirksvorsitzenden von Derince, Mustafa Tırpan.

In einer Erklärung über soziale Medien bezeichnete Tırpan diese Aktion als „organisiertes Verbrechen“ und warnte die Jugendlichen vor möglichen rechtlichen Konsequenzen.

Tırpan drohte den Jugendlichen mit den Worten: „Ich habe von jedem Moment und jedem Schritt erfahren, bin aber nicht weiter darauf eingegangen. Denn das, was hier getan wird, ist ein Verbrechen und hat gesetzliche Folgen.“ Zudem forderte er die Jugendlichen auf, sich auf ihre Ausbildung zu konzentrieren, und fügte hinzu: „Der Staat hat Augen und Ohren überall.“

SCHARFE REAKTION DER CHP

Auf Tırpans Äußerungen folgte eine scharfe Antwort der stellvertretenden Vorsitzenden der CHP-Jugendorganisation, Özlem Ünal. Ünal erklärte, Tırpan habe die Jugendlichen bedroht, indem er behauptete, sie würden „getäuscht“ und „instrumentalisiert“. Ünal sagte: „Als Mitglieder der traditionsreichsten Jugendorganisationen der Türkei sind wir das Gewissen, die Hoffnung und die Widerstandskraft dieses Landes. Wir beugen uns weder Ungerechtigkeit noch Rechtswidrigkeit und werden dies auch in Zukunft nicht tun.“

Ünal kritisierte Tırpans Verweis auf rechtliche Sanktionen und erklärte: „Dass Sie als Vertreter einer Mentalität, die Jugendliche in Gewahrsam nimmt, verhaftet, registriert und bedroht, behaupten, Sie wollten ‚nur unser Bestes‘, ist schlichtweg Heuchelei.“ Die CHP-Jugendlichen betonten, dass sie ihre Aufkleber auch dann wieder anbringen würden, wenn sie entfernt würden, und unterstrichen, dass sie ihren Kampf fortsetzen werden.