Krise am Grenzübergang İpsala: Griechenland bremst türkische Fahrzeuge „bewusst“ aus
Nach den Äußerungen von Präsident Recep Tayyip Erdoğan gegenüber dem griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis auf dem NATO-Gipfel soll es am Grenzübergang İpsala zu einer bemerkenswerten Entwicklung gekommen sein. Es wird behauptet, dass griechische Zollbeamte die Abfertigung türkischer Fahrzeuge verlangsamen und detaillierte Durchsuchungen durchführen, was zu langen Warteschlangen von Hunderten von Fahrzeugen am Grenzübergang geführt haben soll.
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Nachdem Präsident Recep Tayyip Erdoğan auf die Versuche des griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis reagiert hatte, den Verkauf von F-35-Kampfjets an die Türkei zu verhindern, kam es an den Grenzübergängen zu einer brisanten Entwicklung. Es wird behauptet, dass griechische Zollbeamte am Grenzübergang İpsala die Abfertigung absichtlich verlangsamen und Fahrzeuge mit türkischem Kennzeichen akribisch durchsuchen. Aufgrund der Krise in der Region bildeten sich auf türkischer Seite lange Warteschlangen von Hunderten von Fahrzeugen.
Fahrzeugführer, die von Griechenland aus in die Türkei einreisen wollten, gaben an, dass die Abfertigung am griechischen Zoll nahezu vollständig zum Erliegen gekommen sei. Die Fahrer betonten, dass die griechischen Beamten ungewöhnliche und extrem detaillierte Durchsuchungen bei türkischen Fahrzeugen durchführten und äußerten die Vermutung, dass diese Praxis bewusst und als politischer Reflex erfolge.
Der Aktivist Taner Saraç, der die Intensität am Grenzübergang und die Notlage der Fahrer vor Ort untersuchte, hielt die Momente mit der Kamera fest und schilderte die Situation. Saraç erklärte, dass Hunderte von Fahrzeugen seit Stunden ohne Angabe von Gründen festgehalten würden und die griechischen Behörden eine Haltung einnähmen, die den Prozess sabotiere.
HINTERGRÜNDE DER KRISE
Dass diese Verlangsamungsaktion an der Grenze unmittelbar auf die Worte von Präsident Erdoğan gegenüber dem griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis auf dem NATO-Gipfel folgte, sorgte für Aufmerksamkeit.
Erdoğan hatte auf die Lobbyarbeit des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu und des griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis reagiert, die darauf abzielte, den Verkauf von F-35 an die Türkei zu verhindern, und dabei folgende Worte geäußert:
"Beide Erklärungen haben in meiner Welt keinen Platz. Denn es ist klar, in welchen Gewässern Netanjahu fischt. Mitsotakis hätte nicht in einen solchen Fehler verfallen dürfen. Denn haben wir jemals den Gedanken geäußert: 'Warum hast du diese Verteidigungsmittel gekauft?' oder 'Warum kaufst du diese?', die Herr Mitsotakis für Griechenland erworben hat? Nein. Dabei ist er unser direkter Nachbar. Wir hätten die Möglichkeit gehabt, solche Dinge zu sagen. Aber es ist nicht nötig. Er kann kaufen oder verkaufen."
Bild und Bericht: Taner Saraç