Kritik auch von der Saadet Partisi an HÜDA PAR: Sie beschäftigen die Agenda

Die Provinzleitung der Saadet Partisi in Antalya forderte auf einer Pressekonferenz, bei der sie die Agenda der Türkei und Antalyas bewertete, die Einführung der Todesstrafe für den Mord an Narin Güran. Zudem wurde Kritik an den Äußerungen der HÜDA-PAR zu Artikel 4 der Verfassung geübt.

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Die Provinzleitung der Saadet Partisi in Antalya hat auf einer Pressekonferenz wichtige Themen der türkischen und lokalen Agenda in Antalya erörtert. Der Provinzvorsitzende der Saadet Partisi, Mehmet Fatih Kılıç, äußerte sich zu zahlreichen Themen, allen voran zum Mord an Narin Güran.

'DIE TODESSTRAFE MUSS WIEDER EINGEFÜHRT WERDEN'

Kılıç sagte bezüglich der Ermordung der 8-jährigen Narin Güran in Diyarbakır: "Die Strafe für das, was unserer unschuldigen Kleinen Narin angetan wurde, muss die Todesstrafe sein. In dieser Hinsicht wurden keine konkreten Schritte unternommen. Kein Grund kann die Ermordung eines unschuldigen Kindes rechtfertigen. Es muss ein Exempel statuiert und abschreckende Maßnahmen ergriffen werden. Eine dieser Maßnahmen ist die Wiedereinführung der Todesstrafe in die Gesetzgebung."

KRITIK AN HÜDA PAR 

Kılıç äußerte zudem scharfe Kritik an den Worten des HÜDA-PAR-Vorsitzenden Zekeriya Yapıcıoğlu zu Artikel 4 der Verfassung. Kılıç, der betonte, dass "die Religion des Staates Gerechtigkeit ist", sagte: "HÜDA-PAR macht solche Aussagen, um die Agenda zu beschäftigen. Der Laizismus sollte nicht als Feindseligkeit gegenüber der Religion instrumentalisiert werden; jeder sollte seine Religion frei ausleben können."

AUCH DIE PROBLEME ANTALYAS AUF DER AGENDA 

Bei dem Treffen nahmen auch die Probleme der lokalen Verwaltung in Antalya breiten Raum ein. Der Provinzvorsitzende Mehmet Fatih Tekin erklärte, dass für das Verkehrsproblem in Antalya dringend eine Lösung gefunden werden müsse und sagte: “In Antalya müssen durchgehende Fahrradwege gebaut und das Verkehrsproblem durch Kleeblatt-Knotenpunkte, Brücken und Tunnel gelöst werden.”

Tekin wies darauf hin, dass unvollendete Projekte wie die Autobahn Antalya-Alanya umgesetzt werden müssten, und erklärte, dass diese Verzögerungen sowohl die landwirtschaftlichen Aktivitäten in der Region als auch die Verkehrssicherheit negativ beeinflussten.