Kritik der DEM-Partei an der Diyanet-Predigt: 'Sie tragen Verantwortung für Verbrechen an Frauen'
Der Frauenrat der DEM-Partei hat die Äußerungen zur Kleidung von Frauen in der jüngsten Freitagspredigt des Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet) scharf kritisiert. In der Erklärung wurde betont, dass solche Diskurse Verbrechen gegen Frauen legitimieren.
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Der Frauenrat der Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei) hat seine Reaktion auf die Äußerungen zur Kleidung von Frauen in der jüngsten vom Präsidium für Religionsangelegenheiten (Diyanet) vorbereiteten Freitagspredigt zum Ausdruck gebracht. Der Frauenrat erklärte, dass solche Diskurse einen Eingriff in den Lebensstil von Frauen darstellten und eine Mitverantwortung für die gegen Frauen begangenen Verbrechen trügen.
In der Erklärung des Frauenrats der DEM-Partei hieß es: "Dieser Ansatz, der die Entscheidungen von Frauen über ihren eigenen Körper und ihr Leben als Verbrechen darstellt, ist eine Legitimierung von Gewalt und Morden an Frauen. Diejenigen, die diese Inhalte vorbereiten und genehmigen, sind für die gegen Frauen begangenen Verbrechen verantwortlich. Wir werden diese Denkweise, die in den Lebensstil von Frauen eingreift, verurteilen!"
IN DER PREDIGT ENTHALTENE ÄUSSERUNGEN
In der jüngsten Freitagspredigt des Präsidiums für Religionsangelegenheiten wurden Äußerungen verwendet wie: "Kleidung, die den Körper entblößt, und Kleidung, die die Körperkonturen betont, verstoßen gegen die Gebote Allahs. Solche Kleidung ist ein Angriff auf die Institution der Familie und im öffentlichen Raum unangemessen. Jeder, der schweigt, wenn die Maßstäbe von Moral und Anstand verletzt werden, lädt eine große Schuld auf sich."