Kritische Arbeit vor der Wahl: Bahçeli forderte es, die Regierung drückte den Knopf

Nach dem Vorstoß von Bahçeli wird in Regierungskreisen über Regelungen diskutiert, die Wahlbündnisse und Methoden für gemeinsame Listen beeinflussen könnten.

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Nach der Erklärung des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli, dass das Wahlsystem und das Gesetz über politische Parteien neu bewertet werden müssten, wird berichtet, dass im Regierungslager neue Themen bezüglich der Wahlgesetzgebung geprüft werden.

Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, wird in AKP-Kreisen darüber gesprochen, dass die Diskussion bereits jetzt begonnen habe, um die Änderungen abschließen zu können, bevor ein möglicher Wahlkalender auf die Tagesordnung kommt. Es wird zum Ausdruck gebracht, dass die Arbeit eher darauf abzielen könnte, Kooperationsmodelle außerhalb offizieller Wahlbündnisse einzuschränken, anstatt das offizielle Wahlbündnissystem vollständig abzuschaffen.

Es wird eingeschätzt, dass die Beibehaltung des bestehenden offiziellen Bündnissystems erwartet wird und dass sowohl die AKP als auch die MHP auf diese Struktur angewiesen sind. Im Gegenzug wird behauptet, dass Regeln im Vordergrund stehen, die es Oppositionsparteien erschweren sollen, ohne offizielle Bündnisse durch gemeinsame Listen, Dachparteien oder andere Methoden der Wahlkooperation zu agieren.

GEMEINSAME LISTEN UND KLEINPARTEIEN AUF DER AGENDA

Zu den in den Kulissen diskutierten Themen gehören Praktiken wie das Antreten von Kleinparteien unter der Liste einer einzigen Partei sowie die Tatsache, dass Kandidaten, die verschiedenen Parteien angehören, über gemeinsame Listen nominiert werden und nach der Wahl zu ihren eigenen Parteien zurückkehren. Es wird darauf hingewiesen, dass solche Kooperationen künftig transparenteren, verbindlicheren und kontrollierbareren Regeln unterworfen werden sollen.

Es wird bewertet, dass die in letzter Zeit unter den Oppositionsparteien wieder diskutierten Kooperationsbemühungen auch die Berechnungen im Regierungslager beeinflussen. Insbesondere wird zum Ausdruck gebracht, dass Optionen für gemeinsame Listen oder Dachstrukturen durch neue Regelungen stärker eingeschränkt werden könnten.

Es wird festgehalten, dass im Rahmen des Gesetzes über politische Parteien auch die Bedingungen für Kleinparteien auf dem Tisch liegen. Die Verschärfung der Anforderungen an die Organisation, die für die Wahlteilnahme erforderlich sind, die Einführung neuer Kriterien für die Organisation auf Provinz- und Bezirksebene sowie die Änderung des für staatliche Parteienfinanzierung erforderlichen Stimmenanteils werden als mögliche Themen genannt.

Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass auch Regelungen zu Vorwahlen, der Erstellung von Kandidatenlisten für das Parlament und der Finanzkontrolle der Parteien in die Arbeit einbezogen werden könnten. Bisher gibt es jedoch noch keine offizielle Erklärung zum Umfang und Zeitplan der Regelungen.