Kritischer Besuch von Numan Kurtulmuş bei der DEM-Partei: Das 10. Justizpaket steht auf der Agenda
Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş setzte seine Parteikonsultationen vor der geplanten gesetzlichen Neuregelung zu Straf- und Sicherheitsmaßnahmen mit einem Besuch bei der DEM-Partei fort. Hatimoğulları hatte das Paket zuvor in einer Erklärung scharf kritisiert.
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Der Präsident der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), Numan Kurtulmuş, besuchte heute im Rahmen seiner Parteibesuche, die er vor der Einbringung des als 10. Justizpaket bekannten Gesetzesentwurfs mit neuen Vollzugsregelungen in die Tagesordnung des Parlaments durchführt, die Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei).
Im Mittelpunkt der Gespräche, die Kurtulmuş mit den Ko-Vorsitzenden der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları und Tuncer Bakırhan, führte, steht der Gesetzesentwurf zur Änderung des Gesetzes über den Vollzug von Straf- und Sicherheitsmaßnahmen sowie einiger anderer Gesetze.
HATİMOĞULLARI KRITISIERT DAS PAKET
Der bemerkenswerte Hintergrund des Treffens ist die Kritik, die aus den Reihen der DEM-Partei laut wurde. Die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları, hatte das 10. Justizpaket in ihrer Rede auf dem gestrigen Provinzparteitag in Urfa scharf angegriffen.
„Leider ist fast nichts von dem, was wir als DEM-Partei gefordert haben, in diesen Gesetzesentwurf aufgenommen worden“, sagte Hatimoğulları und kritisierte damit die Rhetorik der Regierung zur Justizreform. Zudem setzte sie mit den Worten „Niemand wird uns den Frieden auf einem silbernen Tablett servieren; Frieden wird nur durch unseren organisierten Kampf erreicht werden“ eine bemerkenswerte Botschaft.